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Weihnachtsgedichte

Kurze und besinnliche Gedichte zur Weihnachtszeit

Liebe und Kraft schenken, Trost spenden, da sein, wenn auch nur mit Worten. Gedichte sind eine Wohltat für Herz und Seele und in dieser schwierigen Corona-Zeit, ein Mittel, um ein bisschen Geborgenheit zu schenken, Hoffnung und Zuversicht. Besinnliche Poesie, kurze und lange Gedichte zum Aufsagen, Vortragen oder als Weihnachts- und Neujahrswunsch. Ob für die geschäftliche oder private Weihnachtspost, schöne Gedichte sind eine Bereicherung auf einer Karte oder in einem Geschenk. Hier erhalten Sie neue moderne und klassische bekannte Weihnachtsgedichte für Erwachsene und Kinder.

Licht

Ein Stern so weit und doch so nah,
leuchtet am Himmel und ist da.
Kerzenlicht so nah und doch so weit,
flackert auf Tannen. Es hat geschneit.
Licht, egal wieviel und wo und wie,
Geborgenheit ist heute und hier.

(© Marie A.H.)


Physalis mit Schneehäubchen und Spruch

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Bild-Text

In der Stille und Geduld des Winters liegt die Kraft für das Neue.

(© Monika Minder)

Corona

Es gibt eine Zeit der Stille und
eine Zeit, seine Stimme zu erheben.
Viele Münder reden wahr. Viele unwahr.
Diese Zeit dürfen wir nicht gehen lassen,
ohne sie aus den Nüssen zu schälen.
Ein Wert, der uns erinnern lohnt.
Wie ein Stern, an den wir unser Auge
hängen, weil er nicht zu leuchten aufhört.

(© Monika Minder)

Wir schiffern durch die Tage

Wir schiffern so durch die Tage,
wie das Wetter und fragen:
Was sind das für Zeiten?
Was sind Vergangenheiten?

(© M.B. Hermann)

Die Tage füllen sich mit Zauber

Jetzt, wo der Wind Bäume und Äste
zu Schneegestecken friert, füllen sich
die Tage mit Zauber, und mit Dingen.
Wo Kerzen nicht erlöschen, führen
Träume uns aus der Dunkelheit
und Worte finden Sinn.

(© Monika Minder)

Stille

Die Stille: wenn es Nacht wird.
Die Stille: wenn wir eine Kerze anzünden.
Die Stille: wenn wir zuhören.
Stille: wenn wir erwachen wollen.

(© Beat Jan)


Winterlandschaft mit Sonneneinstrahlung über Wald

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Bild-Text

Es sind die Erinnerungen, die einst die Zukunft mit Wärme und Kraft füllen werden.

(© Beat Jan)



Die Dämmerung festhalten

Die Dämmerung festhalten, gedankenvoll
mit dem wiegenden Gelb der Lichter.
Lauschen wie mit der Muschel am Ohr
den Orgelklängen, dem Gebet.
Wie zu Kinderzeiten den Mund offen,
unruhig in spannender Erwartung.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Nur grosse Herzen hinterlassen warme Spuren.

(© Monika Minder)

Ein kleiner Weihnachtsbaum

Ein kleiner Weihnachtsbaum in der Ecke steht,
draussen ist es kalt und schneeverweht.
Glocken läuten in die dunkle Nacht:
Kinder singt und lacht!

(© Hanna Schnyders)

W E I H N A C H T S - G E D A N K E
Der Weg zu allem Grossen geht durch die Stille, sagt Paul Keller. Vielleicht könnte Stille auch dort sein, wo man seine Mitte gefunden hat. Die Adventszeit lädt ein, uns einen Raum der Stille zu schaffen und zu versuchen mit den ganz eigenen inneren Bedürfnissen und Sehnsüchten in Berührung zu kommen. Loslassen und zulassen und dabei spüren, welche Akzente mein Leben wieder spannender machen würden, welche Dinge ich klären muss, damit es wieder fliesst.

(© Monika Minder)

Winter liegt auf allen Wegen

Winter liegt auf allen Wegen,
still in lauter Seligkeit.
Ich möcht die Hand in deine legen
Bis es vergeht, das alte Leid.

Lichter leuchten hell vom Baum,
Noch ist kein Glück zerronnen,
Und wenn's noch lebt im Traum,
Wärmt auch die Wintersonne.

(© Beat Jan)


Stern mit Spruch auf rosa Hintergrund

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Bild-Text

GLÜCK IST GEBORGEN SEIN.

(© Monika Minder)

Gleich einen WEIHNACHTSWUNSCH als Idee dazu:
Das Jahr geht langsam zu Ende, Zeit besinnlich zu werden und Danke zu sagen. Es war ein erfahrungsreiches Jahr, und ich danke dir von ganzem Herzen für die Freundschaft. Ich wünsche dir frohe und ruhige Festtage und für das neue Jahr Glück, Gesundheit und Erfolg. Weihnächtliche Grüsse ...

Süsse Zeit geborgner Gefühle

Süsse Zeit geborgner Gefühle
Gedanken an die Kinderzeit
Mitten im Weltgewühle
Leise Herrlichkeit.

Noch steh ich da mit Wehmutsschmerz
Staunend in der Dämmerung Stunden
Getrübt mein Blick vom kalten Herz
Klingt vertrauter Klang an alte Wunden.

Geige tönt und Flöte
Und die Kinder singen
Weihnachtlich in der Abendröte.
Mein Herz beginnt zu springen.

(© Monika Minder)

Ein Lichtlein angemacht

Wo Kugeln gross wie Bälle
an den grünen Zweigen hängen,
wo kunterbunt ein Lichtlein angemacht
und hinterm Tisch ein Lausbub
mit den Kerzen um die Wette lacht,
da wirds wohl Weihnachten sein.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Der Stern des Glücks zeigt sich dort, wo wir uns einsetzen für das, was zählt, für gemeinschaftliches Leben.

(© Jo M. Wysser)


Schneebedeckter Tannenzweig

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Bild-Text

LIEBE IST TEILEN.

(© Monika Minder)

Der Frost haucht

Der Frost haucht zarte Sternenspitzen
Geheimnisvoll ans Fensterglas.
Kunstwerke zieren bis an seine Ritzen
Aus Eisblumen das Scheibenglas.

Plötzlich scheint ein Zauber durch diese weisse Hülle,
Herzen öffnen sich und horchen seiner Stille.
Träume von Weihnachten sind endlich aufgewacht,
Leise fällt der Schnee in eine einsame Nacht.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Besinnliche Tage laden jede Freundschaft zur Einkehr ein.

(© Milena A.L.)

Es bleibt ein kleines Glück

Es bleibt ein kleines Glück,
ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch weihnachtlich geschmückt
wächst in jedem Herzen
ein neues Samenkorn.

(© Monika Minder)

Engel, Bengel...

Was fliegt nicht alles durch die Lüfte,
Engel, Bengel und so süsse Düfte.
Sternlein gross und Sternlein klein,
Ein Bäumlein gar mit Lichterschein.
Hoffnung, dass sich alles mildet
Und Liebe nie verschwindet.

(© Hanna Schnyders)

Ein Traum

Eines Nachts, ich träumte so vor mich hin,
von grünen Tannen mit hellen Lichtern drin.
Mit roten Ohren sass ich auf Mutters Schoss
und flehte: "Lass mich bloss nicht los!"

Ich wollte warten bis es Morgen ist,
doch da ein Engel mit weissem Gesicht.
O Herz, das muss ein Zeichen sein,
schau, wie der Weihnachtsbaum sich neigt!

O Welt, da bist du wieder,
komm sing mit mir die schönen Lieder! -
Da wacht ich auf aus meinem Traum
und suchte vergebens nach dem bunten
Weihnachtsbaum.

Müde schon im Morgenschein
schlief ich nach dem Traume wieder ein.
Auf den Lippen noch ein zärtlich Lächeln.
Mutter sagte: "Bald ist Weihnachten
und dein Traum wird immer echter."

(© Monika Minder)


Schnee auf Zweig

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Bild-Text

Möge dir der Himmel immer nah sein
und stets eine Chancen dir den Weg weisen.

(© Monika Minder)

Weihnachtswunsch

Ich wünsche dir zur Weihnachtszeit
viel Kerzenlicht und Heiterkeit.
Und dass der Schein der Zeit
erwache aus der Dunkelheit.
Lichterglanz und süsser Duft
liegen leicht in dieser Luft.
Leg dein eignes Reich in diese Welt
Sie braucht es - gerade in dieser Zeit.

(© Monika Minder)

> weitere Weihnachtswünsche

Zigeuners Weihnachten

Durch das Dunkel des Waldes überm Tannenreis,
da flackert’s wie Lichter, so brennend und heiss.
Da traben die Wölfe und bellen und schrei’n
mit eine einsame Christnacht ein -
denn heut soll der Heiland geboren sein.
Müd’ lös’ ich die Riemen am rissigen Schuh
und lausch den verlorenen Glocken zu.
Durch so viel Land ich auch schon schritt,
stets zog mir das liebliche Märchen mit,
daß Gott am Kreuze für mich auch litt.
Und plötzlich werden die Augen mir nass,
ich wein’ und bete und weiss nicht was.
"O du Gottessohn, du Marienkind,
erbarm’ dich der Seelen in Wald und Wind,
die so wie ich in der Irre sind!"

(Georg Busse-Plama, 1876-1915, deutscher Literat)

Es wurde viel gehofft

Es wurde viel gehofft
und viel verloren.
Träumen enden oft
und bald sind sie erfroren.

Wärme braucht es doch
Nicht Glanz und Ruhm.
Liebe ist kein Loch
Vielmehr ein Tun.

(© Monika Minder)


verschneiter Winterast

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Bild-Text

Ein kleines Wort -
Danke - findet zu dir,
weil grosse Worte für alles,
was ich sagen möchte,
zu klein sind dafür.

(© Monika Minder)

Das Licht, das goldne Licht

Das Licht, das goldne Licht
Vertreibt die Seelenschatten
Im Herzen wird es langsam licht
Vorbei das Irren auf den Totenmatten.

Lass deine Seele aus der Brust
Liebe ist geboren
Küss die Herzenslust!
Das goldne Licht trägt heute eine Krone.

(© Monika Minder)

Können Herzen zur Krippe werden

Schnell eilen die Tage dahin,
Die Natur vergräbt sich in die Nacht.
Was alles neu beginnt,
Hast du dir ausgedacht.
Der Schmerz, die Lust,
Das Leben in der Brust.
Ach, könnten Herzen doch zur Krippe werden
Wieviel Liebe gäbe es mehr auf unsrer Erde!

(© Monika Minder)

Süsser Friede

Tannen strecken ihre Zweige aus,
Erleuchten jeden Pfad.
Bald bist auch du zu Haus,
Verlässt den langen Tag.
Was will der Schmerz in dieser Nacht,
Was rüttelt er dich nieder?
Wo Herrlichkeit im Herzen lacht,
Lebt süsser Friede!

(© Monika Minder)

Weihnachtlich

Herz, mein Herz, was soll ich sagen
Es duftet weihnachtlich in dieses Tagen.
Zauberfäden funkeln überm Tannenwald
Von Glockenläuten leis durchhallt.
Jeder will den schönsten Baum
Für seinen eigenen Märchentraum.

(© Monika Minder)

Dezemberabend

Dezemberabend, erste Flocken feuchten;
Aus der Ferne zarter Duft.
Hoffnungsvoll durchleuchtet
Ein Stern die flockentrübe Luft.

Glockenklänge beben
Summend durch mein Ohr.
Aus der Masse heben
reinste Klänge sich empor.

Goldne Lichter zittern
Über meine Seele hin.
Seit ich deinem Leuchten
Einst begegnet bin.

(© Monika Minder)


Schnee auf Ast

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Bild-Text

Sammle Licht aus jeder Finsternis.
Es heilt den Riss, der in der Liebe ist.

(© Monika Minder)

Dezemberzeit - Weihnachtszeit

Du schöne glitzernde Dezemberzeit
Bringst Weihnachten uns vorbei
Alle Jahre wieder
Wandeln wir in deiner Spur
Singen alte neue Lieder
Denken an die göttliche Natur.

(© Monika Minder)

Weitere moderne Weihnachtsgedichte
Christbaum
Weihnachtszauber

Kurze Weihnachtsgedichte

Weihnachtsmorgen

Über der Wiese leicht schwingend
eine Schneeflocke. Wer weiss wohin,
frei die Gedanken, tänzeln schneeverpackt
und schwinden wieder wie die Flocke.

(© Beat Jan)


Verzaubert liegt die Welt in weiss

Verzaubert liegt die Welt in weiss,
noch immer fallen Flocken leis.
Verzaubert scheint die Sternenzeit
und immer wieder werden Herzen weit.

(© Monika Minder)

> neue Weihnachtsgedichte von Monika Minder


Schnee auf Ast

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Es bleibt ein kleines Glück

Es bleibt ein kleines Glück,
ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch weihnachtlich geschmückt,
wächst in jedem Herzen ein neues Samenkorn.

(© Monika Minder)

Keine Lampe und doch so viel Licht

Keine Lampe und doch so viel Licht
so nackt und doch so voller Pracht.
Auf Heu und Stroh ganz ärmlich,
und doch vergoldet sich die Welt alljährlich.

(© Monika Minder)

Heilige Nacht

Still ist es in der Heiligen Nacht,
alles hält den Atem an.
Wie wenn jemand über alles wacht,
geht bald ein Lichtlein an.

(© Monika Minder)

Der Zauber dieser Zeit

Der Zauber dieser Zeit, wie kann es sein,
dass man so lieb sie haben kann,
Was macht sie aus? Erzähle!
Es liegt darin ein weicher Klang,
viel Kindheit mit Gesang
und jede Menge Seele.

Monika Minder)

Geschrieben nach einer Idee des Gedichtes "Ein kleines Lied" von Marie von Ebner-Eschenbach.

Dankend

Vielleicht, dass sich das Dunkle jetzt verliert
und ein Zauber sich ins Herz verirrt,
dass Zeiten sich verändern -
Dankend, aus unseren Händen.

(© Monika Minder)

Es trägt der Sehnsucht Hoffnung

Es trägt der Sehnsucht Hoffnung
dich in die stille Zeit.
Sie wächst aus dem Geheimnis
und macht die Seele weit.

(© Monika Minder)

Wenn Weihnachten bald schon ist

Wenn Weihnachten bald schon ist,
schreib ich dir ein kleines Gedicht.
Denn dann entzünden sich die ersten Kerzen,
und es glüht weihnachtlich in vielen Herzen.

(© Monika Minder)

> mehr Weihnachtssprüche

Textbeispiele für Weihnachts-Karten

1. Textbeispiel mit kurzem Weihnachtsspruch

Freude ist keine Gabe des Geistes,
sie ist eine Gabe des Herzens.

(Ludwig Börne)

Liebe/r ...

Endlich! Weihnachten steht vor der Tür. Das Herz müssen Sie nicht extra öffnen, weil es schon offen ist, und das macht Sie uns zu einer liebevollen Mitarbeiterin.

Ich danke Ihnen von Herzen für Ihre Treue und Ihr Engagement. Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit.

Weihnachtliche Grüsse ...

(© Textbeispiel gedichte-zitate.com)

2. Textbeispiel mit kurzem Weihnachtsgedicht

Es leuchtet jedes Haus
Die Fenster bunt geschmückt.
Alles zeichnet sich so festlich aus
Viele Kinderherzen sind beglückt.

(© Monika Minder)

Liebe/r ...

Wie schön, dass es Weihnachten gibt und damit viele schöne Erinnerungen an die Kinderzeit. Auch ein Licht, das wir im Herzen tragen.

Ich möchte diese besondere Zeit nutzen, um dir ein schönes Fest im Kreise deiner Familie zu wünschen und hoffe, dir mit dieser Flasche Wein einen langen Winterabend erhellen zu können.

Herzliche Grüsse ...

(© Textbeispiel und Gedicht von Monika Minder)

> mehr Textbeispiele für geschäftliche und private Weihnachtsgrüsse

Bekannte klassische Weihnachts-Gedichte (gemeinfrei)

Zwei Lichtlein

Es zieht von deinem Fenster
Ein Lichtlein in die Nacht,
Das hat in meinem Herzen
Ein zweites Licht entfacht.
Ich muss es immer denken
Und denk es doch nicht aus:
Fänd doch dies eigne Lichtlein
Zum Licht in deinem Haus!
Das gäbe dann ein Leuchten
Und Strahlen Nacht und Tag,
Zwei Lichtlein brennen heller,
Als eines brennen mag.

(Ernst Goll, 1887-1912, österreichischer Schriftsteller)

Quelle: Ernst Goll, Im bitteren Menschenland, Nachgelassene Gedichte, Leykam Verlag Graz, 1912.



Zu Bethlehem, da ruht ein Kind

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind,
Im Kripplein eng und klein,
Das Kindlein ist ein Gotteskind,
Nennt Erd' und Himmel sein.

Zu Bethlehem, da liegt im Stall,
Bei Ochs und Eselein,
Der Herr, der schuf das Weltenall,
Als Jesuskindchen klein.

Von seinem gold'nen Thron herab
Bringt's Gnad und Herrlichkeit,
Bringt jedem eine gute Gab',
Die ihm das Herz erfreut.

Der bunte Baum, vom Licht erhellt,
Der freuet uns gar sehr,
Ach, wie so arm die weite Welt,
Wenn's Jesuskind nicht wär'!

Das schenkt uns Licht und Lieb' und Lust
In froher, heil'ger Nacht.
Das hat, als es nichts mehr gewusst,
Sich selbst uns dargebracht.

O wenn wir einst im Himmel sind,
Den lieben Englein nah,
Dann singen wir dem Jesuskind
Das wahre Gloria.

(Annette von Droste-Hülshoff, 1797-1848, deutsche Schriftstellerin)

Bethlehem und Golgatha

Er ist in Bethlehem geboren,
der uns das Leben hat gebracht,
und Golgatha hat er erkoren,
durchs Kreuz zu brechen Todes Macht.

Ich fuhr vom abendlichen Strande
hinaus, hin durch die Morgenlande;
und Grösseres ich nirgends sah,
als Bethlehem und Golgatha.

Wie sind die sieben Wunderwerke
der alten Welt dahingerafft,
wie ist der Trotz der ird'schen Stärke
erlegen vor der Himmelskraft!

Ich sah sie, wo ich mochte wallen,
in ihre Trümmer hingefallen,
und steh'n in stiller Gloria
nur Bethlehem und Golgatha.

O Herz, was hilft es, dass du kniest
an seiner Wieg' im fremden Land!
Was hilft es, dass du staunend siehst
das Grab aus dem er längst erstand!

Dass er in dir geboren werde
und dass du sterbest dieser Erde
und lebest ihm, nur dieses ja
ist Bethlehem und Golgatha.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter)

> weitere Klassische Weihnachtsgedichte

Advent, Advent

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

(Volksgut)

Mein Fühlen und Denken

Am Himmel meiner Nacht
So wolkengrau und trübe,
Bist du in stummer Pracht
Der Abendstern der Liebe.

Die himmlisch-süsse Glut
Das treu verschwiegne Sehnen,
Nähr' ich mit meinem Blut
Und sanften Wonnethränen.

Du lebst im Herzensraum,
Und auf dass ich nicht wanke,
Bist du im Schlaf mein Traum,
Im Wachen mein Gedanke.

(Kathinka Zitz-Halein, 1801-1877, deutsche Schriftstellerin)

Dämmerzeit

In meinem Stüblein sitz' ich stille,
Dieweil es an die Fenster schneit. -
Gedankenvolle Dämmerstunde,
Gedankenvolle Einsamkeit!

Und drunten wogt es in den Gassen,
Die Glocken läuten zum Gebet;
Da denk' ich dein, die ich verlassen,
Da denk' ich dein, wie's dir wohl geht?

Ich press' das Haupt in meine Hände,
Mir wird so weh, so wunderlich …
Als wüsst' ich es in dieser Stunde,
Wie du dich härmst daheim um mich!

(Karl Stieler, 1842-1885, deutscher Dichter)

Alles still

Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! Vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! Die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! Nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht –
Heisse Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

(Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller)

Knecht Ruprecht

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit grossen Augen das Christkind hervor,
Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
Da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,
Alt' und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
Und morgen flieg' ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!

Ich sprach: "O lieber Herr Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo's eitel gute Kinder hat." -

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"

Ich sprach: "Das Säcklein das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Fressen fromme Kinder gern." -

"Hast denn die Rute auch bei dir?"

Ich sprach: "Die Rute, die ist hier:
Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil den rechten."

Christkindlein sprach:"So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauss' vom Walde komm ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier innen find'!
Sind's gute Kind', sind's böse Kind'?

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

Es treibt der Wind im Winterwalde

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weissen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, Lyriker deutscher Sprache)

Weihnachtsgedichte für Kinder
Lustige und besinnliche Weihnachtsverse zum Auswendig lernen und Vortragen, für gross und klein.

Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas Evangelium
und schöne andere Geschichten und Gedichte rund um die heilige Zeit.

Liebesgedichte
Schöne Gedichte und Sprüche. Passen immer.

Morgen kommt der Weihnachtsmann
Text und Noten des deutschen Weihnachtsliedes auf der Enzyklopädie von Wikipedia.

Weisheiten Zitate für Weihnachten
Nachdenkliche Lebensweisheiten für die besinnliche Zeit. Eignen sich für Karten oder andere Wünsche.

Kostenlose Weihnachts- und Neujahrsbilder
Schöne Fotografien für Karten oder Basteleine, die Sie gratis nutzen können.

Geschenk & Bücher-Tipps

Katzen-Silhouette auf Tasse

Katzensilhouette auf Tasse, Fineart Zeichnung


Das perfekte Geschenk für alle Katzenliebhaber. Dieses schöne Fine-Art-Motiv gibt es auch auf anderen Geschenk-Artikeln sowie auf Shirts und Hoodies.




Weihnachten mit Astrid Lindgren: Die schönsten Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel, Madita, den Kindern aus Bullerbü u. a.





Love - auf Bio-Stofftasche

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Modisch, praktisch, gut, diese tolle Stofftasche ist nicht nur wahnsinnig schön, sondern auch wahnsinnig nachhaltig. Ein Beitrag gegen den Plastikmüll. Kann man sich auch selber schenken. Ich bin begeistert!



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