Freunde sind wie Sterne,
sie leuchten uns in der Dunkelheit
und wärmen uns den Tag.

(© Monika Minder)

Sterne Gedichte + Sprüche

schöne Sterne Gedichte und kurze Sprüche über Sterne, Sternenhimmel, funkeln, leuchten, über Träume, Liebe, Freunde und das Leben. Witzig heiter und tiefgründig ernste Gedichte. Klassisch und modern.

Die Hoffnung fragt den Stern

Die Hoffnung fragt den Stern am Himmel,
wie wird das Jahr, wann kommt das Glück?
Er lächelt zag und winkt wie immer:
Bald, wenn der Frühling die Blumen küsst.

(© Jo M. Wysser)


Abendstimmung mit Strasse und Landschaft

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Bild-Text

Du bist der Stern, der den Weg zur Liebe sucht.

(© Milena A.L.)

Sterne hol ich dir

Sterne hol ich dir von weit da oben,
häng sie an den grünen Baum,
leuchten Glück und Hoffnung.
loben einen Traum.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H
Sterne können wir überall sehen, wenn Zuversicht im Herzen wohnt.

(© Hanna Schnyders)

Ich brauche keine Sterne

Ich brauche keine Sterne,
du durchstrahlst die Welt.
Wo man gerne teilt,
ist Ewigkeit.

(© Beat Jan)



Abendstimmung mit rotgelbem Himmel und Baum am Horizont

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Bild-Text

Sterne sind, wo wir sind.

(© Jo M. Wysser)

Sterne hingen

Und wo so Nächte voller Sterne hingen,
liebten sie sich durch die Zeit.
Wer weiss, was alles ihnen gelinge,
in diesem hoffnungsvollen Feld,
wären sie nicht hängen geblieben
an den Sternen und der Zeit.

(© M.B. Hermann)

S P R U C H kurz
Sterne haben Zukunft: Sie werden nicht gewesen sein.

(© M.B. Hermann)

Sterne hoch am Himmel

Sterne hoch am Himmel,
auf Tannen und im Gewimmel.
Nichts liegt mehr still und weiss,
die Menschheit dreht sich im Kreis.
Sich selbst zum Spielzeug geworden,
die Freude im Konsum verdorben,
die Hoffnung auf Eis gelegt,
Zuversicht fehlt.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Keine Sterne, wo der Nebel ins Auge tropft, wo wir wissen, was zu tun ist, es aber nicht tun.

(© Monika Minder)

Es eilt der schöne Stern

Jetzt, wo das Licht nicht mehr fern,
und eilt der schöne Stern,
und Neues bringt der Welt;
sieh, wie das Düstere zerfällt.

(© Milena A.L.)

Sterne

Die Sterne zünden ihre Lampen an,
auf unbedachte Frist,
damit sie nicht auswischt die Spur,
die der Himmel schickt.

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H
Sterne sind die Schönheit der Liebe.

(© Jo M. Wysser)

Ab und zu fällt Schnee

Ab und zu fällt Schnee, leicht und leise
treffen Blicke aufeinander und Worte.
So etwas wie Glück rast durch Zeiten
der Nacktheit und leuchtet, wenn auch
mit kleinen Sternen, aus den Gärten,
wo das zarte Licht hinter den Fenstern
immer noch seine Geschichten erzählt
und Tauben fliegen lernen.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Möge dich ein Stern begleiten, wenn du deinen Wünschen Flügel verleihst.

(© Monika Minder)

Gute Nacht

Und's leuchtet doch ein Sternlein
winzig klein ins Zimmer hinein.
Es hat dir einen Traum mitgebracht
und sagt: Gute Nacht, gute Nacht.

(© Milena A.L.)

Klassische bekannte und unbekannte gemeinfreie Sterne Gedichte

Es fällt ein Stern herunter

Es fällt ein Stern herunter
Aus seiner funkelnden Höh!
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh.

Es fallen vom Apfelbaume
Der Blüten und Blätter viel!
Es kommen die neckenden Lüfte,
Und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er ins Flutengrab.

Es ist so still und dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüt,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied.

(Heinrich Heine, 1797-1856, deutscher Dichter, Schriftsteller, Journalist)

Glück des Zusammenseins

Wenn uns in dieser bangen Welt,
Du liebes Kind! bald alles fällt,
Die Kraft des Leibs und Geistes weicht,
Und Freund um Freund leis von uns schleicht,
So sind wir nicht verlassen, Kind!
Wenn wir nur beieinander sind;
Sind wir nur beieinander, ach!
Im Häuschen unter einem Dach,
Auf das, seitdem wir's uns erbaut,
Der Stern der Liebe niederschaut,
So sind wir nicht verlassen, Kind!
Wenn wir auch ganz verlassen sind.

(Justinus Kerner, 1786-1862, deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller, Dichter)

S P R U C H aus diesem Gedicht
Wo der Stern der Liebe niederschaut, sind wir nicht verlassen, Kind.

(Justinus Kerner, 1786-1862)

Eine Nacht voll

Eine Nacht voll Angst und Verlangen -
So geht die Welt zur Ruh.
Auch der Mond ist niedergegangen.
Wir aber wandern - Du!

Zuweilen ein Baum mit dunkeln
Ästen, ein Haus, ein Licht -
Zuweilen ein fernes Funkeln
Von Sternen in Deinem Gesicht.

Und Deine Augen - laß mich!
Dein Gott ist nah und der meinige weit.
Deine Augen leuchten - faß mich!
Wir stehn über Raum und Zeit.

Wir stehn hoch oben. Wir gleiten.
Und sieh, jener Stern, der uns trägt,
War seit urdenklichen Zeiten
Schon in mein Leben gelegt.

Und seltsam - der Stern ist gefunden!
Andre Sterne schauen zu.
Gott mit seinen Menschen steht unten;
Wir aber wandern - Du!

(Walter Hasenclever, 1890-1940, deutscher expressionistischer Schriftsteller)

S P R U C H
Ich sage euch: man muss immer noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900)

Das Lied des Spielprinzen

Wie kann ich dich mehr noch lieben?
Ich sehe den Tieren und Blumen
Bei der Liebe zu.

Küssen sich zwei Sterne
Oder bilden Wolken ein Bild -
Wir spielten es schon zarter.

Und deine harte Stirne,
Ich kann mich so recht an sie lehnen,
Sitz drauf wie auf einem Giebel.

Und in deines Kinnes Grube
Bau ich mir ein Raubnest -
Bis du mich aufgefressen hast.

Find dann einmal morgens
Nur noch meine Kniee,
Zwei gelbe Skarabäen für eines Kaisers Ring.

(Else Lasker-Schüler, 1869-1945, deutsche Dichterin)

S P R U C H
Sterne sind Gottestänzer.

(Peter Hille, 1854-1904)

Sommernacht

Uns einte nicht des Priesters Hand
Mit Chören, feierlichen Flammen.
Nur ein Marienfaden band
Uns leicht und sommerlich zusammen.

Uns hat die Sommernacht getraut
Im blauen Dom voll Weihrauchkerzen -
Du Sternenkind, du Windesbraut,
Das war ein Neigen, Herz zu Herzen.

Die Nacht frug priesterlich und groß:
Wollt ihr euch froh der Liebe spenden?
Ein Raunen rings. Ich hielt dein Los
In meinen bebend trunknen Händen.

(Paul Wertheimer, 1874-1937)

S P R U C H
Sterne sind die Vergißmeinnicht der Engel.

(Henry Wadsworth Longfellow, 1807-1882)

Kommen deine Augen und sehn mich an

Kommen deine Augen und sehn mich an,
weiß ich, warum mein Leben in deines rann.
Weil sie Himmel erbauen, so tief,
als ob ein ferner Wald darinnen schlief -
und liebst du, ist's ein Wald, der rauschend
um einen Brunnen steht,
in dessen goldener Tiefe
ein Stern zergeht.
Als ob ich dich von weitem riefe,
ist dein Gesicht mir zugewandt
in allen meinen Gedanken: lauschend
ernst und unverwandt.

(René Schickele, 1883-1940, deutsch-französischer Schriftsteller)

Sternenchöre

Sei mein, so wie sich mit den Sternenchören
Der Himmel flutend in die Nacht ergießt,
Und Seligkeiten werden uns gehören,
Durch die der Strom der Ewigkeiten fließt.

(Stefan Zweig,1881-1942, österr. Schriftsteller)

S P R U C H
Am Himmel hoch erlosch im Licht ein Stern.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934)

Ich möchte die Erde umfangen

Ich möchte die Erde umfangen,
Du blühest, du lebst ja auf ihr,
Du bildest ihr herrlichstes Prangen,
Du bist ihre lieblichste Zier.

Ich drückte die Menschheit so gerne
An meine hochschlagende Brust,
Mich hebt zu den Pforten der Sterne
Der Liebe begeisterte Lust.

Ich möchte hinströmen mein Leben
Für jegliches Wesen der Welt,
Und jedem die Seligkeit geben,
Die wonnig mein Dasein durchhellt.

(Heinrich Zirndorf, 1829-1893)

Z I T A T
Die Sterne lassen manchmal viele Zeichen an sich sehen, je nachdem, was die Menschen gerade tun und wie sie sich dabei verhalten. Aber sie offenbaren weder die Zukunft noch die Gedanken der Menschen, sondern nur das, was der Mensch bereits als seine Absicht kundgetan hat oder in Wort und Tat kundtut, weil dies die Atmosphäre aufnimmt.

(Hildegard von Bingen, 1098-1179)

Ich bin geliebt

O stille Nacht, dir will ich's sagen,
Beneide mich, ich bin geliebt!
Die ganze Schöpfung möcht' ich fragen,
Ob's größ're Seligkeiten gibt.

Den Sternen kann ich's wol vertrauen,
Die dort am Himmel herrlich glüh'n,
Den Wolken, die am dunkelblauen
Gestirnten Aether langsam zieh'n.

In's Weh'n der Nächte möcht' ich hauchen:
"O Seligkeit, geliebt zu sein!"
In Blumenglocken möcht' ich's tauchen
Und leis dem stillen Hain vertrau'n.

Wol funkeln dort in weiter Ferne
Die Himmelsaugen ungetrübt,
Doch meine Wonne sind zwei Sterne,
Die sagen mir - du bist geliebt! -

(Emilie Emma von Hallberg, 1826-1862, deutsche Dichterin)

Wunsch

Wenig ist, was ich begehre,
Und doch steht es mir so fern:
Aus dem ganzen Sternenheere
Einen einz'gen lieben Stern!
Und was Himmel, Erd' und Meere
Noch umfassen – ließ' ich gern! –

(Joseph Christoph von Zedlitz, 1790-1862, österr. Schriftsteller)

S P R U C H
Sterne. Bei Gott brennt Licht.

(Jules Renard, 1864-1910)

Die Sterne

Ein großer Dichter sagt, daß man die Sterne
Begehre nicht, sich ihres Lichts nur freue:
Sah er denn sehnend nie in jene Ferne
Nach Welten wo das Sein sich ihm erneue?

Wohl hängt das Aug' am Sternenglanze gerne,
Doch nicht, daß er die tiefe Nacht zerstreue: -
Daß tief die Brust in sie zu tauchen lerne,
Wenn nicht ihr Glück mehr giebt die heitre Bläue.

Wenn, was das Herz geliebt, die Erde decket,
Ihr Dunkel nur die Lust des Busens wecket.
Man liebt die fernen Sterne hier auf Erden,

Daß durch des Grabes Nacht sie Leiter werden;
Wenn Glück und Lust hat für das Herz geendet,
Den Blick ihr nahes Sonnenflammen blendet.

(Wilhelm von Humboldt, 1767-1835, deutscher Schriftsteller, Gelehrter)

S P R U C H
Während ein Feuerwerk abgebrannt wird, sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916)

An den Abendstern

Du blickst so lächelnd auf mich nieder,
Du kleiner sanfter Abendstern,
Als hörtest Du die leisen Lieder
Der ahnungsvollen Schwertmuth gern.

Wenn alles schläft, erweckt Dein Feuer
Der stillen Nacht, wie Melodie;
Der Sehnsucht Klagen, und ihr Schleier,
Verräth die heißen Thränen nie.

Dann strahlst Du holder Himmelsfunken
Mir Trost ins kranke Herz herab.
Und es ersteht mir wonnetrunken
Die Hoffnung aus der Zeiten Grab.

Oft schon wenn ich mit heißem Sehnen
Begrüßte meiner Liebe Bild,
Da blicktest Du in meine Thränen
Und machtest meinen Kummer mild.

Und wenn ich süßem Traum mich weihte,
Da folgte mir in dunkeln Hain
Von Deiner himmelblauen Weite
Wie Freundesblick Dein Silberschein.

(Louise Brachmann, 1777-1822, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H
Vergiss, vergiss und lass uns jetzt nur dies erleben, wie dei Sterne durch geklärten Nachthimmel dringen; wie der Mond die Gärten voll übersteigt.

(Rilke, 1875-1926)

Schifferliedchen

Schon hat die Nacht den Silberschrein
Des Himmels aufgetan:
Nun spült der See den Widerschein
Zu dir, zu dir hinan!

Und in dem Glanze schaukelt sich
Ein leichter dunkler Kahn;
Der aber trägt und schaukelt mich
Zu dir, zu dir hinan!

Ich höre schon den Brunnen gehn
Dem Pförtlein nebenan,
Und dieses hat ein gütig Wehn
Von Osten aufgetan.

Das Sternlein schießt, vom Baume fällt
Das Blust in meinen Kahn;
Nach Liebe dürstet alle Welt -
Nun, Schifflein, leg dich an!

(Gottfried Keller, 1819-1890, schweizer Dichter)

Stern Wikipedia

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