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Schönes Neujahrsgedicht von Paul Keller und weitere Gedichte des deutschen Schriftstellers, sowie Bücher- und Geschenk-Tipps.

Neujahr

Wenn die Tage des Jahres zu Ende sind,
Dann trägt die heilige Mutter ihr Kind
Hin zu der Menschen Hütten,
Dass allen, die litten und stritten,
Mit dem neuen Jahr und der neuen Zeit
Sei eine alte Gnade geweiht.
Eine Gnad' die auf der Weisheit ruht:
Ein Kind ist glücklich, und Gott ist gut!
Und wer das hört in der Neujahrsnacht
Und im Herzen erwägt und mit gutem Bedacht,
der kann ja fürder nicht irre gehn;
Und seine Augen nach Glück aussehn.

Bleibe im Herzen den Kindern gleich,
Denn ihrer ist das Himmelreich,
Nicht nur der Himmel im Sternenzelt,
Nein, auch der Himmel auf dieser Welt,
In dem die süssesten Früchte stehn
Und die Ströme des Paradieses gehn.
Doch die nach anderem Glücke zogen,
Sind alle betrogen.
Ein Kind ist glücklich und Gott ist gut;
Wenn's einer nur recht begreifen tut,
Der ist der Weiseste, den es gab,
Der lacht sich durchs Leben bis ans Grab.

(Paul Keller 1873-1932, deutscher Schriftsteller und Publizist)

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Kriegsweihnacht 1916

Und wenn auch nichts mehr auf Erden wär
Und alles freude- und liebeleer:
Es blieben die Sterne in dunkler Nacht,
Es blieben die Berge in weisser Pracht,
Es bliebe der selige Kindertraum
Vom Gabentisch und vom Tannenbaum,
Es blieb Weihnachten!
Wollen alle in Demut trachten,
Vor dem schlummernden Jesulein
Stille Kinder der Not zu sein.

(Paul Keller, 1873-1932, deutscher Schriftsteller und Publizist)

Adventslied

Heil’ge Maria am Rocken spann
Den Flachs gar wunderfein,
Heil’ge Maria sass und sann
Und nähte ein Hemdelein.
Da kamen herein zur Kammertür
Zwei liebliche Engelein,
„Maria, wir wollen spielen mit dir,
Wir sind so jung und klein!“
„Ich kann nicht singen und spielen mit euch,
Die Stund’ nicht ferne ist,
Braucht Hemdchen und Windeln und Linnenzeug
Mein Söhnlein Jesus Christ!“

(Paul Keller, 1873-1932, deutscher Schriftsteller und Publizist)

Vertont von Richard Schubert

Trost

Erlosch einer Hoffnung Schimmer,
Lass nur der Zeit ihren Lauf;
Begrabene Hoffnung steht immer,
Als Weisheit wieder auf.
Die führt dich auf schweren Wege
treulich ein gutes Stück,
Jenseits vom Trauerstege
Wartet ein neues Glück.

(Paul Keller, 1873-1932, deutscher Schriftsteller und Publizist)



Wunsch

Was drinnen tief im Herzen jugendlichen Herzen
Von Gottes Hand geschrieben steht,
All' meine Freuden, alle Schmerzen,
Die ganze Liebe und mein gut Gebet,
Hab' ich in meine Bücher hingesungen,
Und ist der Sang, der so dem Mund entweicht,
Lebendig in ein ander Herz gedrungen,
So habe ich mein Ziel erreicht.

(Paul Keller, 1873-1932, deutscher Schriftsteller und Publizist)

Paul Keller Wikipedia
Leben und Werke.

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