Reime Verse Poesie Prosa
Geburtstagsgedichte kurze Geburtstagsgedichte
Liebesgedichte Kindergedichte Lustige Gedichte Englische Gedichte





  Home Gedichte Zitate Sprüche Kontakt Blog

Januar Gedichte

Wintergedichte

- an den Winter
- der erste Schnee
- gute Nacht
- Januar
- nächtliche Fahrt
- Winterlandschaft
- Wintervergnügen



ähnliche Themen

Winter Gedichte
Wintersprüche
Wintergedichte Goethe



auf dieser Seite

Bekannte klassische

Geschenk+Bücher-Tipps
gute Links




Silvester Neujahr

Silvestergedichte
Silvestersprüche

Neujahrsgedichte
Neujahrssprüche
Neujahrswünsche
Neujahrszitate



Klassiker

Goethe
Schiller
Rilke
Ringelnatz
Nietzsche
Wilhelm Busch

Zitat des Tages



Schöne Gedichte und Sprüche zum Monat Januar. Diese Wintergedichte erzählen von Hoffnung, Geduld, Trost, von Licht und Natur ....

Raureif

Der Nebel hat sich leise über Nacht
auf Tannen, Äste und Häuser gesetzt,
und mit der Kälte die Welt verzaubert.
Jeder Zweig und jedes Dach
wurden in ein Glitzerkleid verwandelt.
Für kurze Zeit hat der blaue Himmel
die dunkle Welt in den Schatten versetzt.

(© Jo M. Wysser)


Baum mit Raureif in blauem Himmel

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails, Basteln) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Wie tröstlich, die Natur in silberweisser Blauäugigkeit.

(© Monika Minder)

Januarloch Gedanke

Die Tage sind stiller geworden.
man hat sogar das Gefühl,
die Autos fahren leiser als gewöhnlich.
Die Menschen sind müde,
fast noch müder als die Katzen.
Wer sich würdig Vorsätze fasste,
hat sie brummig schon wieder verlassen.
Wenig Zeit und noch weniger Geld,
und doch seltsam, wie sich alles verhält.
Verlangt denn das Jahr schon so viel?

(© Monika Minder)

Januar

Der Himmel blau, die Felder weiss,
die Zweige voll von Schnee und Eis.
Kalter Wind frischt durch die Luft,
erste Träume entfalten ihren Duft.
Noch zwitscherts hungrig im Geäst.
Wer jetzt nicht fliegt, der lässts.

(© Beat Jan)

Trister Januar

Was hat sich nur der Januar gedacht,
Dass er uns so wenig lacht?
Das einzige, das sich bemerkbar macht,
Ist die Krähe auf dem Dach.

(© Monika Minder)


Schneefeld mit Bäumen, Häusern und blauem Himmel

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails, Basteln) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Im Winter wird jedes Lächeln zum hellsten Licht.

(© Monika Minder)





Wenig Licht

Wenig Licht
Kein Schnee in Sicht
Nur Regen tropft ins Trübe
Nichts, was hält, nur müde.

(© Monika Minder)

Im Januar

Im Januar
Da stehn die Bäume kahl und starr.
Äste einsam wie noch nie
Nichts buntet sie.

Nicht einmal ein Flockenweiss
Und auch kein Tropfen Eis.
Vielleicht fällt aber bald
Noch etwas Winter auf den Wald.

Wir tragen Hoffnung heut im Herzen
Leise brennt noch eine Kerze.
Die Ruhe lehrt uns in Geduld
Es weht der Wind sich unsre Seelen wund.

(© Monika Minder)

Frost hat sich aufs Gemüt gelegt

Frost hat sich auf dein Gemüt gelegt
Dein Herz trägt Wehmut.
Die ersten Tage im Jahr schon so bewegt
Müdes Leben braucht viel Mut.

(© Monika Minder)

In der Stille sein

In der Stille sein -
Die Türen und die Fenster schliessen,
bei einem Gläschen Wein,
für einmal sich der Welt verschliessen,
und ganz für sich und bei sich sein -
Mit der Frage, was da alles war,
und was das Heute meint,
wenn das Morgen naht.

(© Monika Minder)


Winterlandschaft mit Bäumen und blauem Himmel

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails...) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Die Zeit legt sich nicht zur Ruh, aber wir können
die Geschwindigkeit bestimmen.

(© Monika Minder)

Jung ist das Jahr

Jung ist das Jahr in seiner Zeit
Verbindend mit dem Sagbaren der Welt.
Nie wird die Hoffnung weichen
Nie verstummen dieses Ewigbleiche.
Nichts wird der Schnee dir sagen
Wenn nachts die einsamen Seelen klagen.

(© Monika Minder)

Die Welt liegt einsam da

Januar
die Welt liegt einsam da
Keine Sonne, die dir scheint
Das Grün liegt tot im Sarg.

Januar
Grau beginnt der Tag
Ungewisse Bilder
Ohne jede Milde.

(© Monika Minder)

Das Jahr ist jung

Das Jahr ist jung
Ich weiss, ich bin
Glückwunschende
Tage ohne Sinn.
Trübe Blicke
Sterben
Im Augenblicke
Werden.

(© Monika Minder)

Bekannte und klassische Januar-Gedichte

Januar

Wohin man schaut, nur Schnee und Eis,
Der Himmel grau, die Erde weiss;
Hei, wie der Wind so lustig pfeift,
Hei, wie er in die Backen kneift!

Doch meint er`s mit den Leuten gut,
Erfrischt und stärkt, macht frohen Mut.
Ihr Stubenhocker schämet euch,
kommt nur heraus, tut es uns gleich.

Bei Wind und Schnee auf glatter Bahn,
Da hebt erst recht der Jubel an.

(Robert Reinick 1805-1852, deutscher Dichter und Maler)





Der Wanderer im Schnee

Steh auf, steh auf!
Ich bin die ganze Nacht im Schnee gegangen –
Die müden Häuser lauschen mit im Bangen,
Nur die blinden Strassenlichter wachen –
Steh auf, und lass uns Hochzeit machen!

Wie lange hab ich meinen Durst ertragen,
Liess Tage, Städte weiterjagen.
Doch Sehnsucht hat mich hergetrieben –
Ich kann doch dich nur lieben.
Wie kann mich Schlaf zufrieden laben –
Ich bin von weit durch Nacht und Schnee gekommen,
Durch dieselben Gassen hergeklommen,
Und will dich wieder, wieder haben!

Steh auf, steh auf, die Stunden dringen!
Reiss die Gardinen auf und zünde Licht,
Steh auf, ich will die Hochzeit bringen! –
Hörst du, hörst du denn nicht?

(Gerrit Engelke 1890-1918, deutscher Dichter)

Hoffnung

Und dräut der Winter noch so sehr
mit trotzigen Gebärden,
und streut er Eis und Schnee umher,
es muss doch Frühling werden.

Blast nur, ihr Stürme, blast mit Macht,
mir soll darob nicht bangen,
auf leisen Sohlen über Nacht
kommt doch der Lenz gegangen.

Drum still! Und wie es frieren mag,
o Herz, gib dich zufrieden,
es ist ein grosser Maientag
der ganzen Welt beschieden.

Und wenn dir oft auch bangt und graut,
als sei die Höll' auf Erden,
nur unverzagt auf Gott vertraut!
Es muss doch Frühling werden.

(Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker)

> mehr Hoffnung Sprüche

Ungewisse Hoffnung

Soll ich harren? soll mein Herz
Endlich brechen?
Soll ich niemals von dem Schmerz
Meines Busens sprechen?

Warum Zittern? Warum Zagen?
Träges Weilen?
Auf! dein höchstes Glück zu wagen!
Flügle deine Eile!

Suchen werd' ich: werd' ich finden?
Nach der Ferne Ferne,
Treibt das Herz; durch blühnde Linden
Lächeln dir die Sterne.

(Ludwig Tieck 1773-1853, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Erinnerung

Und du wartest, erwartest das Eine,
das dein Leben unendlich vermehrt;
das Mächtige, Ungemeine,
das Erwachen der Steine,
Tiefen, dir zugekehrt.

Es dämmern im Bücherständer
die Bände in Gold und Braun;
und du denkst an durchfahrene Länder,
an Bilder, an die Gewänder
wiederverlorener Fraun.

Und da weisst du auf einmal: das war es.
Du erhebst dich, und vor dir steht
eines vergangenen Jahres
Angst und Gestalt und Gebet.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österreichischer Dichter)

Weitere Gedichte zur kalten Jahreszeit
Wintergedichte
Kurze Weihnachtsgedichte

Wintergedichte für Kinder
Lustige Reime und Verse für kleine und grosse Kinder.

Hoffnung Sprüche
Schöne und poetische Worte zum Nachdenken.

Anfangen
Interessanter Artikel über das Anfangen, neu Anfangen, über Vorsätze und mehr.

Geschenk- und Bücher-Tipps

365 Tage innere Stärke






Haftnotizzettel ideenREICH





Januar: Gedichte

Weitere Winter-Gedichte

Wintersprüche Neujahrsgedichte
Wintergedichte Neujahrswünsche
GedichteWinter Hoffnung Glück
Neujahrszitate Trost Abschied
Geburtstagsgedichte Weihnachten
Frühlingsgedichte Sprüche

nach oben

Copyright© by www.gedichte-zitate.com - Impressum - Sitemap - Nutzungsbedingungen