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Adventsgedicht und andere Gedichte für die Advents- und Weihnachtszeit
von Hermann Lingg, sowie Bücher- und Geschenk-Tipps.


Dezember

Wenn über Wege, tief verschneit,
der Schlitten lustig rennt,
im Spätjahr, in der Dämmerzeit,
die Wochen im Advent,
wenn aus dem Schnee das junge Reh
sich Kräuter sucht und Moose,
blüht unverdorrt im Frost noch fort
die weisse Weihnachtsrose.

Kein Blümchen sonst auf weiter Flur;
in ihrem Dornenkleid
nur sie, die nied're Distel nur,
trotzt allem Winterleid.
Das macht, sie will erwarten still
bis sich die Sonne wendet,
damit sie weiss, dass Schnee und Eis
auch diesmal wieder endet.

Doch ist's geschehn, nimmt fühlbar kaum
der Nächte Dunkel ab,
dann sinkt mit einem Hoffnungstraum
auch sie zurück ins Grab.
Nun schläft sie gern; sie hat von fern
des Frühlingsgruss vernommen,
und o wie bald wird glanzumwallt
er sie zu wecken kommen.

(Hermann Lingg 1820-1905, deutscher Dichter)




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Aus Nacht


Dein Herz, so liebevoll und schön,
O wär' es mir gewogen!
Ich schaute dann in lichte Höh'n
Aus dunklen Lebenswogen.

Ich würde nicht im Streit mit mir
Wild hin und her getrieben,
Ich würde fromm sein und mit dir
Die Welt und Alles lieben.

(Hermann Lingg 1820-1905, deutscher Dichter)




Weihnachtsgedicht

Für euch, o Kinder, blüht das Fest der Feste,
Was bringt's wohl diesmal? Welch ein Meer von Licht?
Könnt ihr's erwarten? Wisst, das Allerbeste,
Das habt ihr schon. Das ist's: ihr wisst's noch nicht.
Was wir zum Spiel, was wir zum Ernst euch geben,
Als reine Freude gebtss es eurem Leben
Noch Wahrheit ist und ungetrübtes Glück.
Noch goldne Früchte trägt an seinen Zweigen
Für euch der Tannbaum, der im Wintergraun
Und einsam steht im Wald mit ernstem Schweigen,
Auf den die goldnen Sterne niederschaun.
Ein ganzes Jahr mit vielen, vielen Tagen
Erglänzt an dieses Tages Widerschein.
Mög' jeder Ernst euch goldne Früchte tragen
Und jedes Spiel euch lehren, froh zu sein.

(Hermann Lingg 1820-1905, deutscher Dichter)




Märchen

Man sagt, durch's Zimmer walle
Ein schönes Engelkind,
Wenn plötzlich schweigen alle,
Die drinn beisammen sind.

Dies sagen wir uns immer
Und stille küssen wir,
Ein Engel geht durch's Zimmer,
Ein Engel ist bei mir.

(Hermann Lingg 1820-1905, deutscher Dichter)


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