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Lustige Abschiedsgedichte

Humorvolle Gedichte zum Abschied. Schöne Poesie in Reim- und Versform. Liebevolle Worte zum Adieu sagen, seine Wertschätzung ausdrücken und alles Gute wünschen.

Ein Vöglein


Ein Vöglein singt im Wald,
singt Lieb' und Leiden
ich weine für mich hin -
Du willst ja scheiden.

Viel Rosen blühen rot -
ich pflücke keine,
brauch weder Schmuck noch Zier,
so ganz alleine.

Hab' dich doch so lieb gehabt
und willst doch wandern,
suchst nun dein Fröhlichkeit,
dein Glück bei Andern.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin, Schrifstellerin)

Am Anfang

Am Anfang tats doch ziemlich weh,
doch alles fliesst
und wenn auch Vieles kommt und geht
Der Herbst verweht,
der Frühling spriesst.

(© Monika Minder)

Heute, nur heute bin ich so schön

Heute, nur heute
Bin ich so schön;
Morgen, ach morgen
Muss alles vergehn!
Nur diese Stunde
Bist du noch mein;
Sterben, ach sterben
Soll ich allein.

(Theodor Storm, 1817-1888, deutscher Schriftsteller)

Dein Herz

Für dich soll's rote Rosen schnein.
Dein Herz soll unsre Wohnung sein.
Alles, was wir an dir hatten insgeheim,
es war das Beste, das geht nun heim.

(© Monika Minder)

Ihr kennt ihn doch schon so manches Jahr

Ihr kennt ihn doch schon so manches Jahr,
Wisst, was es für ein Vogel war;
Wie er in allen Gartenräumen
Herumgeflattert auf den Bäumen;

Wie er die hübschen roten Beeren,
Die andern Leuten zugehören,
Mit seinem Schnabel angepickt
Und sich ganz lasterhaft erquickt.

Nun hat sich dieser böse Näscher,
Gardinenschleicher, Mädchenhäscher,
Der manchen Biedermann gequält,
Am Ende selber noch vermählt.

Nun legt er seine Stirn in Falten,
Fängt eine Predigt an zu halten
Und möchte uns von Tugend schwatzen.

Ei, so ein alter Schlingel! Kaum
Hat er'nen eignen Kirschbaum,
So schimpft er auf die Spatzen.

(Wilhelm Busch, 1832-1908)

Wanderlust

Die Zeit, sie orgelt emsig weiter,
Sein Liedchen singt dir jeder Tag,
Vermischt mit Tönen, die nicht heiter,
Wo keiner was von hören mag.

Sie klingen fort. Und mit den Jahren
Wird draus ein voller Singverein.
Es ist, um aus der Haut zu fahren.
Du möchtest gern woanders sein.

Nun gut. Du musst ja doch verreisen.
So fülle denn den Wanderschlauch.
Vielleicht vernimmst du neue Weisen,
Und Hühneraugen kriegst du auch.

(Wilhelm Busch, 1832-1908, deutscher humoristischer Dichter)

Viel zu spät

Viel zu spät begreifen viele,
die versäumten Lebensziele.
Freuden, Schönheit und Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Drum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist's! Reise, reise!

(Wilhelm Busch, 1832-1908, deutscher humoristischer Dichter)



Es zieht dich in die Ferne

Jetzt bist du unsrer Nähe müde,
dass es dich in die Ferne zieht.
Es war doch immer ein sich Mühen,
um deine Gunst, die jetzt verfliegt.
Wir hoffen unser Herz verheilt,
wenn du in dieser grossen Welt.

(© Monika Minder)



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