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Abschied Gedichte

Einfühlsame Worte und Texte zum Abschied, schöne und kurze Gedichte und Abschiedssprüche, poetisch, gereimt oder lyrisch.

Was geht wird bleiben

Unaufhaltsam der Wind,
durchwirft die Stille.
Was geht, wird in den Jahren bleiben,
was bleibt beginnt.

(© Monika Minder)

Von der Blume Blätter wehen

Von der Blume Blätter wehen,
Ich muß von der Liebsten gehen.
Gott mit dir, du kleines,
Gott mit dir, du reines
Täubchen, ade!

(Sandor Petöfi 1823-1849, ungarischer Dichter)

1. Strophe des gleichnamigen Gedichtes.

Wie kann ich es ertragen

Wie kann ich es ertragen,
dass noch eine Sonne lacht,
dass Morgen wieder kommt und dunkle Nacht.

Wie kann ich es ertragen,
dass alles weitergeht,
dass Uhren gehn und Glocken schlagen,
wie wenn der Wind gar nichts verwehte.

Wie kann ich es ertragen,
dass ich dein Auge nie mehr seh,
dass wie in deinen Lebenstagen
mein Herz zur Sonne geht.

Wie kann ich es ertragen?

(© Monika Minder)

Sterne haben Zukunft

Sterne haben Zukunft:
Sie werden nicht gewesen sein.

(© M. B. Hermann)

Man pflückt heute, was gestern gereift

Man pflückt heute, was gestern gereift
Deine Hand weiss heut' wonach sie greift.
Ein Ende nimmt so seinen Gang
Der neue Anfang wie ein Frühlingsklang.
Ein Ringen, es ist immer schwer
Nach rechts, nach links und kreuz und quer.
Was wir hatten gilt es hoch zu loben
Ein Bündis ohne grosse Sorgen.

(© Monika Minder)

Alles neu

Will sich alles neu erfinden
im Kreis des ewigen Lichts.
Im Bleiben wollen wir werden,
umgekehrt ist nichts.

(© Beat Jan)

Allein

Ich glaubte nicht allein zu sein
Es gibt dich noch
Wenn auch nur in meinen Gedanken
Und ohne hohe Wellen.

Dass mir dieser Himmel verloren geht
Du meinen Atem nicht mehr brauchst
Wer kann das verstehen?
Ich war einen Gedanken lang nicht alleine!

(© Monika Minder)

Weil ein Zauber

Weil ein Zauber
sich in unsere Seelen fliesst,
still in unserm Innern
ein Wunder spriesst.
Weil wir wagen,
was sich im Licht ergiesst
zu tragen
auch wenns leidvoll wird.

(© Jo M. Wysser)

> Abschied Sprüche

Abschieds-Gedichte von Klassikern

Abschied

"Es ist vielleicht das letzte Mal,
dass deine Hand in meiner ruht ...
So nah dein Blut an meinem Blut ...
O wüsstest du von meiner Qual!

Du aber lächelst hell und gut
mit deiner Augen stillem Strahl ...
Du Wandrer weisst nicht, wie es tut:
Es ist vielleicht das letzte Mal!"

(Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Schrifsteller)

Nicht getrennt sein

Ach, nicht getrennt sein,
nicht durch so wenig Wandung
vom Sternen-Mass.
Innres, was ists?
Wenn nicht gesteigerter Himmel,
durchworfen mit Vögeln und tief
von Winden der Heimkehr.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österr. Dichter)

Nach dem Abschied

In meinen Ohren klingt noch immer
Der leise Ton der lieben Worte;
Der klaren Augen stiller Schimmer
Umstrahlt noch die bekannten Orte,
Den festen Druck der treuen Hände -
Ich fühl' ihn noch - die alten Wände
Umfassen dich mit ihrem Rahmen,
Und unwillkürlich ruf' ich deinen Namen!
- Und wie du ganz noch hier geblieben
In meinem Sinn, in meinem Lieben,
Kann ich die Wahrheit noch nicht fassen:
Hast du denn wirklich mich verlassen?

(Adele Schopenhauer 1797-1848, deutsche Schriftstellerin)

Lass mich nicht ohne Abschied scheiden

Lass mich nicht ohne Abschied scheiden,
Nicht eh' das letzte liebe Wort
Gesprochen wurde von uns beiden;
Noch einmal komm' – und dann zieh fort!

O hab' den Mut der letzten Stunde!
Viel hab' ich dir zu lieb' getan
Und alles geht mit dir zugrunde -
Schau' mich noch einmal sonnig an!

Und dann zieh' fort … mit ruhigen Schritten;
Vergeben ist ja alles längst!
O komm'! – Zwei heisse Augen bitten,
Dass du in Frieden mein gedenkst!

(Karl Stieler 1842-1885, deutscher Dichter)

Abschied

Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt.
Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes
grausames Etwas, das ein Schönverbundnes
noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.

Wie war ich ohne Wehr, dem zuzuschauen,
das, da es mich, mich rufend, gehen ließ,
zurückblieb, so als wärens alle Frauen
und dennoch klein und weiß und nichts als dies:

Ein Winken, schon nicht mehr auf mich bezogen,
ein leise Weiterwinkendes - , schon kaum
erklärbar mehr: vielleicht ein Pflaumenbaum,
von dem ein Kuckuck hastig abgeflogen.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutsch-österr. Dichter)

Da ist ein Augenblick

Da ist ein Augenblick, der alles erfüllt,
Alles, was wir gesehnt, geträumt, gehofft,
Gefürchtet, meine Beste, - das ist der Tod!
Der Tod?
Wenn aus dem innerst tiefsten Grunde
Du ganz erschüttert alles fühlst,
Was Freud und Schmerzen jemals dir ergossen,
Im Sturm dein erschwillt,
In Tränen sich erleichtern will und seine Glut vermehrt,
Und alles klingt an dir und bebt und zittert,
Und all die Sinne dir vergehn,
Und du dir zu vergehen scheinst
Und sinkst, und alles um dich her
Versinkt in Nacht, und du, in immer eignem Gefühle,
Umfassest eine Welt;
Dann stirbt der Mensch.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter;
Prometheus, Zweiter Akt)

Sängers Trost

Weint auch einst kein Liebchen
Tränen auf mein Grab,
Träufeln doch die Blumen
Milden Tau hinab;

Weilt an ihm kein Wandrer
Im Vorüberziehn,
Blickt auf seiner Reise
Doch der Mond dahin.

Denkt auf diesen Fluren
Bald kein Erdner mein,
Denkt doch mein die Aue
Und der stille Hain.

Blumen, Hain und Aue,
Stern und Mondenlicht,
Die ich sang, vergessen
Ihres Sängers nicht.

(Justinus Kerner 1786-1862, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Schwerer Abschied

Niemals werd ich das vergessen,
Wie dein Arm mich noch umfing,
Jedes Wort beim bangen Pressen
Dir in Tränen unterging.
Ach, wir lernten erst im Scheiden
Unsre Liebe ganz verstehn,
Und doch war's uns beiden;
beiden:
s'ist auf Nimmerwiedersehn!

Seit der Stunde jener Schmerzen
Noch den Druck von deiner Hand
Fühl' ich kühl auf meinem Herzen,
Wie ich damals ihn empfand.
Und wenn alles schweigt um mich,
Mir aufs Bett die Sterne scheinen,
Ist mir oft, ich höre dich
In der Ferne weinen.

(Emanuel Geibel 1815-1884, deutscher Lyriker)

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