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Schöne Gedichte für Glückwünsche zum neuen Jahr, klassisch und modern, besinnliche und kurze Neujahrsgedichte und Sprüche für Karten.

Still erwacht der neue Tag

Still erwacht der neue Tag und rein,
verjüngt im Winntersonnenschein.
Flockenstaub wie Blütenregen
von Ästen, die sich leicht bewegen.

Ein Meislein piept so fröhlich laut
von Zweiglein zu Zweiglein vertraut.
Sanft der weisse Trost das Land verhüllt.
Bald ist der erste Tag wieder in Dämmerung gehüllt.

(© Monika Minder)


Baum im Winterkleid

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Auf jedem Weg findet sich ein Zauber.

(© Monika Minder)

Es war ein Traum

Mir träumte einst von Neujahrsglockenklang,
Er stieg wie Jubelklang empor zur Höh', -
Der Fluss lag still in flimmernd Eis gebannt,
Und Wald und Flur bedeckte tiefer Schnee!
Und aus des Winters Flockenbett hervor,
Im kalten, öden, trüben Erdenraum,
Da blühten Rosen frühlingsgleich empor -
Es war ein Traum!

(Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem 1854-1941, deutsche Dichterin)

Es gibt ein kleines Glück

Es bleibt ein kleines Glück
Ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch in jedem Anfang lebt ein Stück
Vom Zauber eines Samenkorns.

(© Monika Minder)

Das neue Jahr ist da

Das neue Jahr ist da,
wir reichen uns die Hände
und freuen uns an diesem schönen Tag,
denn nichts ist doch zu Ende.

Wolken kommen und gehen,
das war schon immer so,
und wenn wir Tränen sehen,
dann blühen Rosen anderswo.

(© Monika Minder)

Das Jahr, das grosse

Wer weiss, wie lange es gereist ist,
das Jahr, das bunte grosse?
Ein tiefer Glockenton frisst
die Dämmerung am Horizonte.

(© Beat Jan)

Jedem sein eigenes Geheimnis

Jeder trägt sein eigenes Geheimnis in sich,
seine Mystik, die ein grosser Zauber ist.
So vieles möchten wir gern wissen,
Wozu wir leben, was wir einst vermissen,
was es auf sich hat mit dem Tod... -
Vielleicht mehr echtes Leben und Sterben lernen
und wachsen in der Not.

(© Monika Minder)


Sonnenuntergang mit Nebel

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mailings...) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Tage blühen
Liebe in den
Abend.

(© Monika Minder)




Das frühe Jahr beginnt zu glänzen

Das frühe Jahr beginnt zu glänzen,
will sich der Sonnensommerglanz
je mehr und mehr naht unsern Grenzen
und schenkt uns seinen Blumenkranz.
des Winters Sturm ist überstanden,
jetzt herscht die Lieb' in unsern Landen.

(Philipp von Zesen, 1619-1689, deutscher Dichter, 2.St)

> ganzes Gedicht im Original

Ende und Anfang

Jedes Ende trägt einen Wehmutsschmerz,
jeder Anfang ein Geheimnis.
Was sich bewegt ganz tief im Herz,
das wünscht sich kein Versäumnis.

(© Monika Minder)

Das alte Jahr geht mit Stinkesocken

Das alte Jahr geht mit Stinkesocken,
Mit schmutzigem Hemd und Silberlocken,
Mit Rosabrille und mit Kunstglocken.
Das neue Jahr lässt sich doch so nicht locken!

Nimm dir rasch ein weisses Hemd und horch,
Horch der Zeit, die jetzt vergeht!
Das alte und das neue, beide rufen noch:
Stinkesocke endlich geh, Goldlocke weht!

(© Monika Minder)

Jedes Herz hat seinen Wellenschlag

Jedes Herz hat seinen Wellenschlag,
so wie ein jedes Jahr und jeder Tag.
Und wie sich auch die Welle hebt und bricht,
das Meer erschöpft sich nicht.

(© Monika Minder)

Das Jahr ist satt

Das Jahr ist satt und müd,
Nichts mehr, was in deiner Seele glüht.
Auf der Erde wird es kalt
Und der bunte Zauber verliert sich bald.

Zwischen alt und neu,
In diesem Dazwischen sich freun,
Wo Zeit und Angst und Tod
Mehr sind als ein leises Wort.

So mag das alte Jahr sich gern verwehn,
Leben möchten deine Augen sehn.
Das Grosse, das dich beim Namen nennt
Und in der flüchtigen Zeit für immer bleibt.

(© Monika Minder)


Winterbild mit kurzem Neujahrsspruch

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mailings...) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Im Anfangen wirst du neu geboren.

(© Monika Minder)

Zum neuen Jahr

Zum neuen Jahr ein neues Kleid,
viel Freud und wenig Leid.
Bald soll alles anders werden,
im Leben und im Sterben.

(© Monika Minder)

Sich nicht zu viel vornehmen

Je mehr im Kopf die Pläne blühn,
man stetig sich von Neuem will bemühn,
umso schwerer wird es mit der Tat,
und das ist doch wirklich desolat.

Sich tausend Dinge vorzunehmen,
ist folglich gar nicht so fürnehmlich.
Besser nur ganz wenig,
das macht gelebt auch wirklich selig.

(© Monika Minder)

Es kommen neue Tage

In Windeseile kommen neue Tage
wir stellen immer noch dieselben Fragen.
Das Alter kommt und auch das Sterben.
Antworten finden sich nur im Leben.

(© Monika Minder)

Mehr Gedichte zum neuen Jahr:
Neujahrssprüche
Neujahrszitate

Textbeispiele für Neujahrs-Karten

1. Textbeispiel mit kurzem Neujahrsgedicht

Der Zauber liegt im Hier und Jerzt
Und das ist immer da.
Was gestern noch verletzt
Ist morgen nicht mehr da.

(Monika Minder)

Liebe/r ...

Vielen Dank für all die tollen und spannenden Momente, die wir gemeinsam erleben durften, für die kreativen Einfälle und die Hilfe, das Dasein in schwierigen Zeiten, das Mut machen und für deinen wundervollen Humor.

Ich wünsche dir und deinen Lieben ein besinnliches und auch fröhliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Liebe und Gute.

Deine ...

(© Textbeispiel von Monika Minder)





2. Textbeispiel mit kurzem Neujahrszitat

Ich wünsche dir 365 Tage Lebendigkeit mit der
Bewusstheit, dass du nur dieses eine Leben hast.

(Monika Minder)

Liebe/r ...

Wieder einmal ist das Jahr zu ende. Ich habe das Gefühl, es verging noch schneller als das letzte. Doch alles ist so gut, wenn es uns leicht von der Hand geht und wir auch den unbequemen Dingen nicht aus dem Weg gehen.

Und das ist vor allem deine Stärke. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Du warst mir oft ein starker Partner.

Ich wünsche dir und deiner Familie eine liebevolle Zeit und für das neue Jahr weiterhin so viel Lebensfreude und Mut.

Danke und liebe Grüsse ...

(© Textbeispiel von Monika Minder)

3. Textbeispiel mit Neujahrsgedicht

Es bleibt ein kleines Glück
Ein Tropfen nur im grossen Strom.
Doch in jedem Anfang lebt ein Stück
Vom Zauber eines Samenkorns.

(© Monika Minder)

Liebe/r ...

Diesem Anfangszauber fiebern wir entgegen. Es ist immer wieder ein neues Werden und Wollen. Und auch wenn Anfänge mit Loslassen verbunden sind, bleibt doch noch genug vom Alten und Vertrauten.

Zum Beispiel die schöne Freundschaft, das Miteinander und die gemeinsamen Augenblicke. Sie sind ein wunderbares Geschenk. Ich danke dir dafür.

Von Herzen wünsche ich dir einen guten und gesunden Start in das neue Jahr und alles Gute für das Kommende.

Liebe und herzliche Grüsse ...

(© Textbeispiel von Monika Minder)

Mehr Textbeispiele auf folgenden Seiten:
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Bekannte und klassische Neujahrsgedichte

Dass bald das neue Jahr beginnt

Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
genauso wie an Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht ein Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

(Joachim Ringelnatz 1883-1934, deutscher Schriftsteller)




Rollend Spinnrad spinnt die Zeit

Rollend Spinnrad spinnt die Zeit,
Jahre wehn wie Flocken,
Hinter uns, wie liegen weit
Lebenslenz und Locken.

Rollend Spinnrad spinnt die Zeit,
Wolken ziehn wie Jahre,
Stille Träne, vieles Leid
Spinnt uns Silberhaare.

Rollend Spinnrad spinnt die Zeit,
Schnee und Flocken fliegen,
Nur die Arbeit, froh bereit,
Kann dich, Leid, besiegen.

(Carl Ludwig Schleich, 1859-1922, deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller)

Freud an der Welt

Wie auch der Jahre
Würfel mir fällt:
Vater, bewahre
Mir Freud an der Welt,
Dass nicht der klügelnde
Sinn bewegt,
Dass mich beflügelnde
Liebe trägt!

Lass mich im Lebenden
Nicht einsam stehn,
Lass im Umgebenden
Mich Heimat sehn,
Gib mir zu allen
Klängen der Lust
Ein Widerhallen
Aus eigner Brust,
Zu aller Schmerzen
Trauergesang
Aus eignem Herzen
Den Gegenklang!

Jubel und Klagen
Mit allem umher
Gemeinsam tragen –
Was will ich mehr?
Glied unter Gliedern
Im Ganzen allein –
Ach, unter Brüdern
Bruder zu sein!

(Ferdinand Avenarius 1856-1923, deutscher Dichter)

Abermals ein neues Jahr

Abermals ein neues Jahr! Immer noch die alte Not!
O, das alte kümmt von uns, und das neue kümmt von Gott.
Gottes Güt ist immer neu; immer alt ist unsere Schuld;
Neue Reu verleih uns, Herr und beweis uns alte Huld!

(Friedrich von Logau 1605-1655, deutscher Dichter des Barock)

Weltlauf

Was du gestern frisch gesungen,
Ist doch heute schon verklungen,
Und beim letzten Klange schreit
Alle Welt nach Neuigkeit.

War ein Held, der legt' verwegen
Einstmals seinen blutgen Degen
Als wie Gottes schwere Hand
Über das erschrockne Land.

Musst's doch blühn und rauschen lassen,
Und den toten Löwen fassen
Knaben nun nach Jungenart
Ungestraft an Mähn und Bart.

So viel Gipfel als da funkeln
Sahn wir abendlich verdunkeln;
Und es hat die alte Nacht
Alles wieder gleichgemacht.

Wie im Turm der Uhr Gewichte
Rucket fort die Weltgeschichte,
Und der Zeiger schweigend kreist;
Keiner rät, wohin er weist.

Aber wenn die ehrnen Zungen
Nun zum letztenmal erklungen,
Auf den Turm der Herr sich stellt,
Um zu richten diese Welt.

Und der Herr hat nichts vergessen,
Was geschehen wird er messen
Nach dem Mass der Ewigkeit -
O wie klein ist doch die Zeit!

(Joseph von Eichendorff 1788-1857, deutscher Lyriker und Schriftsteller)

Das neue Jahr sieht mich freundlich an

Das neue Jahr sieht mich freundlich an,
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein
und Wolken ruhig hinter mir.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)

> Goethe Weihnachts + Neujahrsgedichte

Ein neues Buch, ein neues Jahr

Ein neues Buch, ein neues Jahr -
Was werden die Tage bringen?
Wird's werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht wie die Flamm' im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.

(Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller)

Neujahrslied

Mit Todesschauer denken wir
Der Jahre schnellen Lauf
Und singen in dem Tempel hier
Ein Lied zu Gott hinauf.

Schnell, wie Gedanken, Schall und Licht,
Flieht hinter uns die Zeit,
Und vor uns drohet ein Gericht
Und eine Ewigkeit.

Und dennoch morden wir die Zeit
Und fürchten nicht den Tod?
Und fürchten nicht die Ewigkeit,
Die unsern Mördern droht?

Wer nicht an Jesum Christurn glaubt,
Und ihn nicht brünstig liebt,
Dem Schöpfer seine Ehre raubt
Und sie Geschöpfen giebt;

Wer wie ein Vieh aus Pfützen säuft,
Im Lasterkothe wühlt;
Wer Sünden wie Gebirge häuft,
Und doch den Berg nicht fühlt;

Und wer mit hündischer Begier
An seinen Gütern zerrt,
Vor einem Lazarus die Thür'
Mit grossen Riegeln sperrt;

Wer eine blut'ge Thränenfluth
Aus Wittwenaugen presst,
Und seinen fetten Wanst vom Blut
Zertretner Waisen mäst't;

Wer aussen wie ein Schaaf gekleidt,
Von innen wölfisch denkt,
Und wer das Glück der Ewigkeit
Für Erdenglück verschenkt;

Wer Brüdern nach dem Leben greift,
Mit Rache angethan;
Wer nur Beleidigungen häuft
Und nicht verzeihen kann;

Wer gähnend seine Pflicht vergißt
Und Zeitvertreibe sucht,
Und wenn die Zeit verflogen ist,
Auf ihre Schwingen flucht;

Wer unreif zu der Ewigkeit
Zum Tode sich nicht schickt:
Das ist der Mörder, der die Zeit
Mit eigner Hand erdrückt.

Sind solche Ungeheuer hier:
Herr, so bekehre sie!
Der ganze Tempel seufzt wie wir:
Ach Herr! bekehre sie.

Wie viele singen heute auf,
Noch unbekehrt und blind,
Die nach vollbrachtem Jahreslauf
Schon Staub und Moder sind.

Wie dunkle Schatten fahren sie
Zur Hölle dann hinab;
Zu der Tyrannin, die noch nie
Die Todten wieder gab.

Drum arme Seele denke heut
Mit Ernst an deinen Tod;
Denn jedes unsrer Jahre schreyt:
Gedenk an deinen Tod!

Zu dir – der seyn wird – ist – und war,
Steig unser Lied hinauf:
Ach Gott, nimm doch in diesem Jahr
Die Toten zu dir auf
Und du, Vertreter, rede laut,
Wenn uns der Richter droht;
Wenn Zorn aus seinem Auge schaut
Und aus der Stirne Tod. –

Geist Gottes, zeige deine Macht,
Wenn uns das Auge bricht.
In einer solchen Mitternacht,
Da brauchen wir ja Licht.
Wie kann der frommen Christenschaar
Der Tod nun schrecklich seyn?
Sie weihen ja das neue Jahr
Mit ihren Tränen ein.

(Christian Friedrich Daniel Schubart 1739-1791, deutscher Dichter)

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