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Liebesgedichte

Schöne Gedichte und Sprüche von und über die Liebe. Kurze und lange Liebesgedichte, traurige und fröhliche, niveauvolle Gedichte über Leben, Leidenschaft, Schmerz, Seele, Herz... von vielen Autoren aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Hell und neu

So hell und neu alles, wenn die Sonne lacht
und die Tage sich dehnen wie unsere Glieder,
die wir strecken, wenn wir aufstehen.
Die Bäume werden weiss, und wieder
kann der Wind durch blauen Himmel wehen.
Die Natur lacht uns grün und gelb entgegen,
die Herzen fliegen wie die Schmetterlinge,
wie wär's nie anders gewesen.

(© M.B. Hermann)

Das Glück in dir und mir

Die Sonne leuchtet in jungem Glanz
Warm und schamlos, nackt wie wir.
Ein Schmetterling fliegt um ihren Kranz
Freut sich, wie das Glück in dir und mir.

(© Monika Minder)

Liebesbriefchen

In den blauen Himmel hoch in Lüften,
flattert leicht mein Liebesbriefchen.
Es hat Herzlichkeiten mit Geläut
und rote Rosen dir gestreut.

(© Beat Jan)

Die Liebe

Auch wenn du denkst
Die Liebe ist nicht mehr.
Sie ist so leis
So leis, wie nachts das Meer.

Und tags, wenn alles lenkt
Wogt sie sich hin und her.
Die Liebe schenkt
So leise wie das Meer.

(© Monika Minder)

Zweige

Durch volle wie durch karge Zweige
ein feines Lüftchen zieht,
summend von seiner Geige
hüpft ein Liebeslied.

Wo solch ein Singen
sich ins Herz küsst,
mag jede Seele klingen,
auch wenn es Winter ist.

(© Hanna Schnyders)

Frühlingshafte Tage

In diesen frühlingshaften Tagen,
da blüht die Welt in jedem Garten.
Ich kann es kaum erwarten,
dich zu lieben in all den bunten Farben.

Es scheint mit vollem Schimmer,
heut der schönste aller Himmel.
Bald bin ich bei dir, dann wirst du geküsst,
leidenschaftlich, so dass du die Welt vergisst.

(© Monika Minder)

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Heute fand ich ein Lächeln

Heute fand ich ein Lächeln,
es ist noch da, habs nicht vergessen.
Ein Lächeln lang angeblickt.
Jetzt trägt die Zeit dein Licht.

(© Jo M. Wysser)

Zauber der Nacht

Wenn der Zauber dieser Nacht,
nur noch lange nicht verflacht.
Und des Fleisches liebliche Süsse,
mir sterblich liegt zu Füssen.
Dann lieg ich wohl und sicher flach,
und in der Dunkelheit noch lange wach.

(© Monika Minder)

Liebestraum

Im Grase liegen und träumen
Dich keine Sekunde versäumen.
Durch deinen Geruch waten
Dich mit allen Sinnen atmen.
Mir deine Liebe gut tun lassen
Dich nie verlassen.

(© Monika Minder)



Mich neben dich legen

In dieser dunklen Nebelnacht
Würde ich gerne zu dir fahren
Von Wiesen und Dörfern bewacht
Einfach zu dir fahren.
Mich neben dich legen
Mit dem Gesicht zu dir
Dir in die Augen sehen
Einfach nur neben dir liegen.

(© Monika Minder)

ICH und DU

Wir sind trunken
Ich und Du.
Durch deine Augen
stürze ich mich
in dich -
verlier ich mich.
Dein Begehren
zu sehen,
in deinem Blick
unterzugehen,
Raum und Zeit
in der Unendlichkeit
zu spüren,
mich unentdeckten
Welten
hinzugeben,
bis zehntausend Tränen
unsere Liebe zerstören.

(© Monika Minder)

gemeinfreie

Unbekannte Liebesgedichte

Sonett

O wie viel Sehnsucht stirbt in einem Blick,
Da mein Aug' sich in Deinem Aug' bespiegelt,
Welch ein Verlangen, brausend, ungezügelt,
Schmilzt hin zur Ruh' in Deines Kusses Glück!

Doch ach, es rächt sich ewig das Geschick!
Dein Blick die Sehnsucht neu beflügelt
Und das Verlangen brauset, neu entriegelt
Vom Kusse, den Du glühend gabst zurück!

Bleich ist die Rose, roth die Lilie worden,
Doch ist verschönt nur beider Blütenprangen -
Wird sie des Abendrothes Glühn ermorden?

O nein! Die Ros' ersteht von ihrem Bangen,
Zu horchen Zephirs schmeichelnden Accorden
Und Lilie schwankt in glühendem Verlangen. -

(Arnold von Tideböhl, 1818-1883, deutscher Dichter)



Möglichkeiten

Nein, Liebster, fordre nur nichts Unbescheidnes!

Vom lieben Gotte fordre nicht ein Leben,
Länger als kurzer Jahre flücht'ge Zeit,
Nicht von den Blumen Licht, Duft von den Sternen,
Und nicht vom Leben die Glückseligkeit.

Nicht Lorbeern fordre von der Kunst, vom Dichter
Almosen nicht in barem, blankem Geld,
Vom Meere meiner Augen keine Perlen
Und nicht, daß dieses Herz dir Treue hält.

Doch da des Schicksals tolle Zufallslaune
Dem Fleh'nden nimmt, Dem giebt, der nichts begehrt,
Wird dir vielleicht Glückseligkeit im Leben
Und nach dem Tod die Ewigkeit beschert.

Vielleicht dann wirst du in dem großen Garten,
Wo Jesus geht, von Engeln dicht umringt,
Duftreiche Sterne, schöne Blumen pflücken,
Von denen Licht ins weite Weltall dringt.

Vielleicht in meiner Augen blauem Meere
Wird jener Taucher Amor dir zum Glück
Die Perle meiner Liebesthränen finden,
Die heut' noch schläft in meinem heitren Blick.

Vielleicht, daß man nur Einmal liebt und ewig,
Begreift dies Herz an einem künft'gen Tag,
Doch heut' noch nicht. Du mußt dich nur gedulden,
Komm! Liebe mich! Und geh's dann, wie es mag!

(Annie Vivanti, 1866-1942, italienische Dichterin)

Ich bin der Pfirsichbaum

Ein blühender Pfirsichbaum bin ich in einer tiefen Grube.
Da ist niemand, zu dem ich mich wenden könnte und lächeln.
Der Mond bist du, der oben am fernen Himmel
Vorüberziehend auf mich herabsah für eine Stunde und dann
für immer ging.

Ein Schwert mit schärfster Schneide vermöchte nicht
Das strömende Wasser entzweizuschneiden,
So daß es aufhören müßte zu fließen.
Mein Gedenken ist wie der Strom: es fließt und folgt dir
für immer nach.

(Li T'ai Po, 701-762, chinesische Liebeslyrik)

übersetzt von Hans Schiebelhuth, 1895-1944.

klassische gemeinfreie

Bekannte Liebesgedichte

Du heller Himmel über mir

Du heller Himmel über mir,
Dir will ich mich vertrauen:
Lass nicht von Lust und Leiden hier
Den Aufblick mir verbauen!

Du, der sich über alles dehnt,
Durch Weiten und durch Winde,
Zeig mir den Weg, so heiss ersehnt,
Wo ich Dich wiederfinde.

Von Lust will ich ein Endchen kaum
Und will kein Leiden fliehen;
Ich will nur eins: nur Raum – nur Raum,
Um unter Dir zu knieen.

(Lou Andreas Salomé, 1861-1937, russisch-deutsche Erzählerin)



Der Schmerz um Liebe

Der Schmerz um Liebe, wie die Liebe, bleibt
Unteilbar und unendlich. Fühl ich doch,
Welch ungeheures Unglück dem betrifft,
Der seines Tags gewohntes Gut vermisst.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1710-1782, deutscher Dichter, Naturforscher)

Komm, lass uns auf Blumenbeeten kosen

Komm, lass uns hier auf Blumenbeeten kosen!
Biet, holder, mir die zarte Wange dar:
Den glatten Kopf besteck ich dir mit Rosen
Und küsse dir dein schönes Ohrenpaar.

(William Shakespeare, 1564-1616, englischer Lyriker, Dramatiker)

Ich schleppe meine Stunden

Lass mich meine Hände um deine Gelenke spannen
Und meine Stirn an deine Schulter lehnen,
O du umträumte Geliebte!

Ich schleppe meine Stunden durch Straßen, Kontore
und windige Treppenhäuser,
Und alle Augen, die mir begegnen, sind behauchte
Scheiben,
Hinter denen, in Rechnen-Folianten geduckt,
Ein Seelen-Jemand vor grün verdeckter Lampe dämmert.

Mädchen, wenn ich meine Augen in deine warmen Hände presse,
Dann steigt so dunkel und weich um mich auf,
Dass ich träume, ich sei bei meiner Mutter,
Tief bei meiner Mutter in der Blutnacht.

(Ernst Wilhelm Lotz, 1890-1914, deutscher Lyriker des Expressionismus)

Ich küsste dich

Meine Lippen sind bunt gesprungen.
Ich küsste dich zu sehr, zu lang.
Mein buntes Herz hat sich in meine Lippen hinaufgeschwungen.
Hörst du: Es atmet und zuckt.
Es stimmt einen süssen Gesang.
Es singt ein wehendes Lied auf deinen Mund.
Nur dein Lippenherz kann begreifen sein Tönen,
So singend, so bunt.
Langsam müssen wir unser Staunen daran gewöhnen.

(Ernst Wilhelm Lotz, 1890-1914, deutscher Lyriker des Expressionismus)

Liebeslied

Helle Länder sind deine Augen.
Vögelchen sind deine Blicke,
Zierliche Winke aus Tüchern beim Abschied.
In deinem Lächeln ruh ich wie in spielenden Booten.
Deine kleinen Geschichten sind aus Seide.
Ich muss dich immer ansehn.

(Alfred Lichtenstein, 1889-1915, deutscher Schriftsteller)

aus: Liebeslied, Gedichte des Kuno Kohn

Bei dir ist es traut

Bei dir ist es traut;
Zage Uhren schlagen
wie aus weiten Tagen.
Komm mir ein Liebes sagen -
aber nur nicht laut.

Ein Tor geht irgendwo
draussen im Blütentreiben.
Der Abend horcht an den Scheiben.
Lass uns leise bleiben:
Keiner weiss uns so.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker)





Sprüche Liebe
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So lieben


So lieben wie ich dich, werd ich nichts mehr,
so lieben wie du mich, wirst du nichts mehr.

(Susette Gontard 1769-1802, deutsche Bankiersfrau)



Tränen ernten

Wer Tränen ernten will, muss Liebe säen.

(Friedrich Schiller 1759-1805, deutscher Schriftsteller)

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