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Kurze Gedichte

Moderne, neue und unbekannte sowie klassische und bekannte kurze Gedichte. Poetisch, lyrisch, zum Verweilen, zum Schenken oder einfach so.

Die Ordnung des Tages

Die Ordnung des Tages
liegt noch im Schlaf.
Das unaufgeräumte Gestern
könnte sich zum Konjuktiv erheben.

(© Monika Minder)

Erinnerungen

Erinnerungen wachsen,
Wünsche erhalten einen Hauch
von Leichtigkeit, wie alles,
was wir gehen lassen.

(© Beat Jan)

Nie bereit

Wie ein Bettler,
Gelangweilt vom leeren Raum,
Getötet von der eigenen Unfähigkeit,
Gekettet an den Hals der Norm,
Nie bereit aufzustehen
Und Schmetterling zu werden.

(Monika Minder)

Glück

Wo Glück sich liebt
und kein Glück sich schweigt,
wer ist da nicht ein König!

(© M. B. Hermann)

Ich wünschte mir ein Bild zu sein

Ich wünschte mir ein Bild zu sein,
das ohne Farbe auskommt,
mit einem Rahmen, der nicht auffällt,
aber das Echte glänzen lässt.

(© Monika Minder)

Für dich

Wo ich die Kastanien
aus dem Feuer hole
mit Worten variere
die ich gestohlen
auf deinen Lippen
für Dich.

(Jo M. Wysser)

Wehmut

Es klopft ein bisschen Wehmut an die Pforte,
wenn ein neuer Wind das Herz erreicht
und mit tröstlich süssen Worten
abschiedlich uns ein bisschen Himmel schenkt.

(© Monika Minder)

Humanitäre Gründe

Den Nachrichten zufolge
sind Friedensgespräche
in Gang im nahen Osten

Wahrscheinlich geht das
Geld aus oder die Munition

Humanitäre Gründe sind
völlig ausgeschlossen.

(© Gerhard Rombach)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Rombach.

Kleines Liebeslied

Durch die grünen Zweige
Lau der Sommer zieht.
Spielt auf seiner Geige,
Dir ein kleines Liebeslied.

(© Monika Minder)





Manche Menschen sind aufgegangen

Manche Menschen sind aufgegangen,
an ihnen nur Adjektive prangen,
was immer mehr sie begehrten,
schlägt jetzt die Bescherten.

(© M.B. Hermann)


Gräser 
      im Abendlicht

© Bild Monika Minder, darf für privat (Karten, Mails) gratis genutzt/ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Es gibt vielerlei Lärm, aber es gibt nur eine Stille.

(Kurt Tucholsky 1890-1935)





Vergangen

Vieles ist vergangen und vergessen,
Untergegangen, zerfressen.
Alles geht, verweht der Wind,
Wie flüchtig Worte sind -
Wie ewig Wiederkehrend
Wir doch Geheimnis sind.

(© Monika Minder)

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Kein Schiff

Kein Schiff trägt uns gleich einem Buch
Ins Land der Fantasie.
Kein Pferd springt leichter als Papier
mit zarter Poesie.
Die kostenlose Reise bleibt
selbst Ärmsten nicht verwehrt.
Wie einfach doch der Wagen ist,
in dem die Seele fährt.

(Emily Dickinson 1830-1886, amerikanische Dichterin)

Du verstehst

Du verstehst die einsame Dunkelheit der Nacht
und auch den Tag, wenn dir die Sonne lacht.
Tief erlebt und viel geweint
das hat die Seele selbst geheilt.

(© Monika Minder)

An ihn

Ich wiegt' ihn einst auf meinen Knieen,
Er sah sein Bild in meinen Augen;
Er küßte mich mit Liebesglühen, -
Der Schelm! er wollt' sein Bild einfangen.

(Jehuda Halevi 1075-1141, spanisch-jüdischer Philosoph)

übersetzt von Abraham Geiger 1810-1874

Frühlingsende

Regenwolken, Sonne und mannshohes Gras
verblühter Löwenzahn,
kreischende Vögel
Katzen auf dem Ackerland
der Sommer naht.
Stoisch verliert die Gegenwart
ihr Gesicht.

(© Monika Minder)

Ruhe der Natur

Mit dem Blick in die unendliche Ruhe
der Natur lernen wir die Freundschaft
als Notwendigkeit des Geschenkten
erfassen.

(© Jo M. Wysser)

Ohne Dich

Ohne dich küsst mich der Wind nicht mehr.
Das Leben hat die Zeit verloren.
Wo soll ich mit meiner Liebe hin?
Eine Wüste wird geboren.

(© Monika Minder)


Blätter im Gegenlicht

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Die Freundschaft kann nicht gesucht, nicht erträumt nicht begehrt werden, sie wird ausgeübt.

(Simone Weil 1909-1943)

Die Tage lächeln

Die Tage lächeln dich an
Wie Blumen im Frühling
Dein Gesang
Frei wie ein Schmetterling.

(© Monika Minder)

Im sicheren Schutz des Dunkels

Im sichern Schutz des Dunkels
War die geheime Leiter bald erstiegen;
O hochbeglückte Stunde!
Verhüllt und tiefverschwiegen
Ging ich und liess in Ruh die Hütte liegen.

(Johannes vom Kreuz 1542-1591, spanischer Theologe, Dichter)

übersetzt von Melchior Ferdinand Joseph Freiherr von Diepenbrock 1798-1853

Sehnsucht

Ich kann keinen Schlaf mehr finden
Die Sehnsucht bringt den wahren Schmerz.
Am Fenster duften zart die Linden
Und Schminke tropft vom kalten Herz.

(© Monika Minder)

So wie der Himmel Blumen schickt

So wie der Himmel Blumen schickt
Möcht ich dir danke sagen.
Nicht selbstverständlich ist der Augenblick
Der so viel Liebe säte.

(© Monika Minder)

Deine Augen vergiessen Tränen

Deine Augen vergiessen Tränen,
womit (Augen) du mir
durch deine beiden Pfeile
das geschlagene Herz verwundest.

(Persischer Dichter)

Quelle: deutsche-liebeslyrik.de

Du hast gelitten

Du hast gelitten
wolltest sterben.
Doch zwischen den Zeilen
gibt es noch Leben.

(© Monika Minder)


Margeriten im lila Licht

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Für einen Kuss von deinem Mund
würd ich die Zeit anhalten.
Die schönsten Worte tät ich kund
Und die Hände würd ich falten.

(© Monika Minder)

Flügelschlag des Falters

Am Eingang des Frühlings
Da wollte ich blühn.
Mit dem Flügelschlag des Falters
In die Ferne ziehn.

Nun ist der Herbst eingezogen
Mitten im Frühlingsflug.
Der Nebel verschleiert die Augen
Mein Falter trägt Tränen der Wut.

(© Monika Minder)

Sommerfieber

Es raschelt in den Büschen
Von Süden zieht ein Wetter auf
Aus einem offenen Fenster wehen Wünsche
Die Bauern eilen mit dem Heu nach Haus.

Der grosse Sommer lag im Fieber
Die Seele hat sich wund geküsst
Der erste Donner neigt sich nieder
Wie wenn er nichts von deinen Sinnen wüsst.

(© Monika Minder)

Mittagsruhe

Am See, ich lieg im Stillen,
In der lauen Mittagsruh,
Sanft die Wellen und die Grillen
Singen fern ein Lied dazu.

Schmetterlinge fröhlich kreisen
Kein Wind bewegt den Himmelsraum.
Meine Seele geht auf Reisen
Wach und doch schon halb im Traum

(© Monika Minder)

Glück

Durch die grosse Welt gehen,
Lieder hören, Lichter sehen,
Leben bejahen, tief erleben,
Davon weitergeben -
Wenn auch nur mit einem Blick -
Das ist Liebe, das ist Glück!

(© Monika Minder)

Nicht die Einzige

Mit leerem Blick
Steh ich am Strassenrand
Noch deinen Zettel in der Hand
... nicht die Einzige ...

Wie Spiesse peitschen die aufgeschwollenen
Regentropfen in mein Gesicht.
Schatten wie Schreie
Seelenleer
Wie wenn etwas in mir
gestorben wär.

(© Monika Minder)

Es hat das Schicksal

Es hat das Schicksal, wie es scheint,
nichts Anderes in der Welt zu thun,
Als dass es treue Herzen trennt,
die selig an einander ruh'n.

(Unbekannter türkischer Dichter)

übersetzt von Georg Friedrich Daumer 1800-1875

Mir ein Lied zu singen

Schnee hat sich
auf mein Gemüt gelegt.
Du sagst,
du werdest nie müde
Mir ein Lied zu singen.

(© Monika Minder)

Liebeslied

Als ich sahe, dass dein Herz
Zu dem Feind sich neigte
Ab von mir, und kein Ersatz
mir für dich sich zeigte.

Ging ich von dir, wie das Reh,
Das der Pfeil getroffen!
Hin sich schleppen mag sich's noch,
Doch den Tod nur hoffen.

(Unbekannter arabischer Dichter)

übersetzt von Friedrich Rückert

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Bekannte und klassische kurze Gedichte

Ich hab dir

Ich hab mich Dir
zum Schutz empfohlen
grosse Rose.

Geist und Duft
Du aufgeblühtes
Herz, sind bei Dir.

Wie breitest Du
Dein Angesicht
erlichtet aus!

Und sieh, ich weiss:
Du, wenn ich bete,
bist verstummt gestaltet.

(Else Rüthel 1899-1938, deutsche Dichterin)

Blumenduft

Blumenduft vom Nachbarfenster
Weht der Wind zu mir herein,
Und es scheint ein Gruß der Liebe
Aus der Ferne mir zu sein.

(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller)





Vorüber

Verblüht die Rosen, verweht die Klänge,
So schwül der Tag und so endlos die Nacht,
Nun wieder die Öde, nun wieder die Enge,
Die mich so tatlos, so elend macht!
Verloren die Heimat, erloschen die Sterne,
Die mir geleuchtet so weit von hier -
Nun wieder die unabsehbare Ferne
Gleich einem Meer zwischen dir und mir.

(Theresa Gröhe 1853-1929, deutsche Dichterin)

Einsamkeit

Wie eine trübe Wolke
Durch heitre Lüfte geht,
Wenn in der Tanne Wipfel
Ein mattes Lüftchen weht:
So zieh' ich meine Strasse
Dahin mit trägem Fuss,
Durch helles, frohes Leben
Einsam und ohne Gruss.
Ach, dass die Luft so ruhig!
Ach, dass die Welt so licht!
Als noch die Stürme tobten,
War ich so elend nicht.

(Wilhelm Müller 1794-1827, deutscher Dichter)

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