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Lustige Herbstgedichte

Schöne witzige Herbstgedichte für Kinder und Erwachsene, kurze und lange, moderne und klassische von Wilhelm Busch und anderen.

Blätter hüpfen

Blätter hüpfen mit dem Wind,
Ein Igel tänzelt dazu.
Es freut sich jedes Kind
Jetzt raschelt der Herbst Juhu.

(© Beat Jan)


gelbe Blätter am Ast

© Bild Monika Minder, kann privat=offline (Karten, Mails, Basteln) kostenlos genutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Die Blätter nehmen ein Sonnenbad,
damit sie schön braun werden.

(© Hanna Schnyders)

Sommerende

Jetzt bist du gegangen du sonnengelbes Luder.
Lach nur nicht, der Herbst hat auch sein Bunt.
Er ist mit seiner Ernte uns ein wirklich Guter
Und seine Beeren schmecken jedem Mund.

(© Monika Minder)

Lustig tanzen erste Blätter

Lustig tanzen erste Blätter,
Katze, Igel und sogar die Läuse
warten draussen bei jedem Wetter
auf kleine und grosse Mäuse.

(© Hanna Schnyders)

Aussprechen

Zwei bunte Blätter unterhielten sich im Wind
Sie tänzelten auf und nieder im säuselnden Wind.
Da kamen Kinder von der Wiese her
Und griffen nach dem bunten Blättermeer.
Jetzt war es aus mit Lustig
Jetzt tänzelten die Kinder putzig.

(© Monika Minder)

Wölkchen

Wölkchen mit leuchtenden Säumen,
ziehen mit Blättern hinauf.
Ein Drache kommt ins Träumen
und küsst das Wölkchen auf.

(© M.B. Hermann)

Ich bin ein Laub

Ich bin ein Laub, ich tanze,
und mit Verlaub, ich schwanze
mit dem Stiel wegen der Wanze,
die will nämlich mit mir tanzen.

(© Jo M. Wysser)






Herbstwind

Da ist er wieder,
der Wind mit seinen Liedern.
Der Blätter baumeln und fallen lässt,
wie Obst aus dem Geäst.

Manchmal pfeifft er ein süsses Liedchen,
manchmal ein trauriges.
Immer aber ein Liebesliedchen
an Fauliges.

(© Monika Minder)

So frabig kunterbunt

So farbig kunterbunt lachen Blätter durch die Luft,
Leuchten rot und braun und gelb.
Und wie betörend dieser süsse Apfelduft,
Das Paradies liegt auf Baum und Feld.

(© Hanna Schnyders)


Blätter im Abendlicht

© Bild Monika Minder, kann privat=offline (Karten, Mails, Basteln) gratis genutzt werden.

Bild-Text

Wohl dem Baume, welcher Früchte trägt,
wenn die Hand des Alters an ihm rüttelt.

(Karl May, 1842-1912)






Keine Blümchen blühen mehr

Keine Blümchen blühen mehr
Nur Wolken fahren schwarz daher.
Doch ein paar Sonnenblumen
nicken noch auf einsamer Flur
Und singen mit dem Wind
die Melodie in Dur.

(© Monika Minder)

> mehr Herbstgedichte

Lustige Herbstgedichte von Wilhelm Busch

In trauter Verborgenheit

Ade, ihr Sommertage,
Wie seid ihr so schnell enteilt,
Gar mancherlei Lust und Plage
Habt ihr uns zugeteilt.

Wohl war es ein Entzücken,
Zu wandeln im Sonnenschein,
Nur die verflixten Mücken
Mischten sich immer darein.

Und wenn wir auf Waldeswegen
Dem Sange der Vögel gelauscht,
Dann kam natürlich ein Regen
Auf uns hernieder gerauscht.

Die lustigen Sänger haben
Nach Süden sich aufgemacht,
Bei Tage krächzen die Raben,
Die Käuze schreien bei Nacht.

Was ist das für ein Gesause!
Es stürmt bereits und schneit.
Da bleiben wir zwei zu Hause
In trauter Verborgenheit.

Kein Wetter kann uns verdriessen.
Mein Liebchen, ich und du,
Wir halten uns warm und schliessen
Hübsch feste die Türen zu.

(Wilhelm Busch 1832-1908, deutscher humoristischer Dichter)


Blätter im orangen Licht

© Bild Monika Minder, kann privat=offline (Karten, Mails, Basteln) kostenlos genutzt werden.

Bild-Text

Der schöne Sommer ging von hinnen.
Nun weben all die guten Spinnen
so manches feine Festgewand.

(Wilhelm Busch)






Die Freunde

Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand,
Die gingen immer Hand in Hand,
Und selbst in einer Herzensfrage
Trat ihre Einigkeit zutage.

Sie liebten beide Nachbars Käthchen,
Ein blondgelocktes kleines Mädchen.

Einst sagte die verschmitzte Dirne:
Wer holt mir eine Sommerbirne,
Recht saftig, aber nicht zu klein?
Hernach soll er der Beste sein.

Der Fritz nahm seinen Freund beiseit
Und sprach: Das machen wir zu zweit;
Da drüben wohnt der alte Schramm,
Der hat den schönsten Birnenstamm;
Du steigst hinauf und schüttelst sacht,
Ich lese auf und gebe acht.

Gesagt, getan. Sie sind am Ziel.
Schon als die erste Birne fiel,
Macht Fritz damit sich aus dem Staube,
Denn eben schlich aus dunkler Laube,
In fester Faust ein spanisch Rohr,
Der aufmerksame Schramm hervor.

Auch Ferdinand sah ihn beizeiten
Und tät am Stamm heruntergleiten
In Ängstlichkeit und großer Hast,
Doch eh er unten Fuß gefasst,
Begrüsst ihn Schramm bereits mit Streichen,
Als wollt er einen Stein erweichen.

Der Ferdinand, voll Schmerz und Hitze,
Entfloh und suchte seinen Fritze.
Wie angewurzelt blieb er stehn.
Ach hätt er es doch nie gesehn:

Die Käthe hat den Fritz geküsst,
Worauf sie eine Birne isst.
Seit dies geschah, ist Ferdinand
Mit Fritz nicht mehr so gut bekannt.

(Wilhelm Busch 1832-1908, deutscher Dichter)

> weitere Herbstgedichte von Wilhelm Busch

Lustige Herbstgedichte von Klassikern

Die Vogelscheuche

Die Raben rufen: "Krah, krah, krah!
Wer steht denn da, wer steht denn da?
Wir fürchten uns nicht, wir fürchten uns nicht
vor dir mit deinem Brillengesicht.
Wir wissen ja ganz genau,
du bist nicht Mann, du bist nicht Frau.
Du kannst ja nicht zwei Schritte gehn
und bleibst bei Wind und Wetter stehn.
Du bist ja nur ein blosser Stock,
mit Stiefeln, Hosen, Hut und Rock.
Krah, krah, krah!"

(Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Dichter)

Komm lass uns spielen

Wie bald des Sommers holdes Fest verging!
Rau weht der Herbst; wird's denn auch Frühling wieder?
Da fällt ein bleicher Sonnenstrahl hernieder -
Komm, lass uns spielen, weißer Schmetterling!
Ach, keine Nelke, keine Rose mehr;
Am Himmel fährt ein kalt Gewölk daher!
Weh, wie so bald des Sommers Lust verging -
O komm! Wo bist du, weisser Schmetterling?

(Theodor Storm, 1877-1888, deutscher Schriftsteller)

Urlaubshitze

Überall hört man von Hitze,
Manchen trifft sogar der Schlag,
Nass wird man am Hosensitze
Schon am frühen Vormittag.

Damen, denen man begegnet,
Leiden sehr am Ambopoäng:
»Gott! Wenn es nur endlich regnet!«
Ist der ewige Refräng.

Oberlehrer und Pastoren
Baden sich in diesem Jahr,
Ihre Scham geht auch verloren,
Und man nimmt sie nackicht wahr.

Busen, Hintern, Waden, Bäuche
Zeigt man heuer lächelnd her,
Und wir kriegen schon Gebräuche
Wie die Neger ungefähr.

Wenn das Barometer sänke,
Käme eine bessre Zeit
In bezug auf die Gestänke
Und in puncto Sittlichkeit.

(Ludwig Thoma, 1867-1921, deutscher Schriftsteller)

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