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Moderne und klassische Gedichte zu verschiedenen Themen des Lebens, wie Geburtstag, Liebe, Abschied, Glück, Hoffnung, Frühling, Weihnachten. Schöne, kurze und lange Gedichte, Reime und Verse, Lyrik aus verschiedenen Kulturen und Epochen.

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Gemeinsam

Gemeinsam auf dem Bänklein
so Hand in Hand und in Gedanken,
und mit der Sonne ins Gesicht hinein
zärtlich gesinnt dem Tag danken.
Völlig wunschlos im Einfachen,
nur ab und an ein scheuer Blick,
ein Anlehnen, ein Lachen,
weil das Herz Freude braucht,
und Glück.

(© Hanna Schnyders)

Vorbeigehuscht

Das letzte Jahr ist so vorbeigehuscht.
Täglich ein Kalenderblatt zerknutscht.
Der Himmel lacht wie ein edler Tropf;
die Liebe, ach die Liebe, stieg lange
nicht mehr in den Kopf.

365 verwackelte Momentaufnahmen,
immer auf der Suche nach dem Grossen.
Kitschig träumen von weichen Armen
und schwimmen ohne Flossen.

Das letzte Jahr ist so vorbeigehuscht.
Täglich einmal warm geduscht.

(© M.B. Hermann)

Zaubertraum

Was war das für ein Zaubertraum,
der sich in meine Seele glückt?
An Tannen gehn die Lichter an
und immer weiter wird der Raum.
In meinen Augen scheint ein Glanz hinein,
jedes Kerzlein hüpft im hellen Schein.
Und alles füllt sich mit Glück,
auch ich fühl mich beglückt.

(© Milena A.L.)

Lebenskreise

Es muss nichts schwinden,
wenn Lebenskreise
mit leisen Winden
nach Hause wehen.

(© Hanna Schnyders)

Vernebelt

Novembrige Züge
kreisen in den Gesichtern
der in kühler Eile vorbeihastenden
Menschen, die sich im
Grössenwahn dessen
was brauchbar ist,
nicht sinnvoll,
Werte aus der Nase
vernebeln lassen.

(© Monika Minder)

Du bist die Blume

Du bist die Blume aller Blumen,
alles an dir ist Paradies.
Dein Blick, die zarten Hände,
dein Duft, die Lenden.
Ein ganzes Lied möcht ich dir schenken,
und dich in deiner Schönheit loben.

(© Beat Jan)

Wenn ich nicht schlafen kann

Wenn ich nicht schlafen kann,
schaue ich dem Licht zu,
das durch die Jalousien drängt
und mir mit seinen Rechtecken
an der Wand den Raum weitet.
An etwas Schönes denken,
jetzt, wo Schnee gefallen ist,
fällt schwer.

Und doch hungert sich jeder
Lichtstrahl dem Morgen zu.

(© Monika Minder)

Ich lebe, liebe, lache

Ich lebe, liebe, lache, weil ich etwas schaffe.
Ich lebe, liebe, lache, weil ich mich nicht klein machen lasse.
Ich lebe, liebe, lache, damit ich nicht neide und hasse...

Ich erschaffe mir mein Leben und liebe die Liebe, ich freue mich an den kleinen Dinge und lache mit Freunden in geselliger Runde, ich lerne täglich und geniesse möglichst, ich lass mal fünfe grade sein und bin dann wieder voll dabei...

Ich lebe, liebe und lache und lasse mich nicht von dir zum Affen machen.

(© M.B. Hermann)

Gemeinsam

Gemeinsam auf dem Bänklein
so Hand in Hand und in Gedanken,
und mit der Sonne ins Gesicht hinein
zärtlich gesinnt dem Tag danken.
Völlig wunschlos im Einfachen,
nur ab und an ein scheuer Blick,
ein Anlehnen, ein Lachen,
weil das Herz Freude braucht,
und Glück.

(© Hanna Schnyders)



Leben ist

Unwiderrufbar unser Dasein
unter den blinzelnden Sternen,
ein dauerndes Inderweltsein,
und dann auch noch gerne.
Entzückt hebe ich das Glas,
Leben ist mal dies, mal das.

(© Beat Jan)

Am Ende eines Jahres

Wenn du am Ende eines Jahres
in aller Ruhe Rückschau hälst,
und dich schon nur mit einem
Dach über dem Kopf dankbar fühlst
und einem ermutigenden Wort,
welches trägt und dir die Hand reicht ...
Wenn du tief innen spürst, wie heilsam
das Weilen mit Freunden ist, Zeit teilen,
wie versöhnlich ein Augenblick der Stille,
ein Lächeln und eine Umarmung sein können...

Am Ende eines Jahres,
eine Summe von Glück.

(© Jo M. Wysser)


blauer Himmel mit Wolken und Spruch

© Bild Monika Minder, darf NICHT im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Gemeinsam wünschen, sehnen und hoffen, und jeden Tag vom Baum lernen. Wer sollte da nicht alt werden.

(© Jo M. Wysser)

In Form eines Herzens

Eine Handvoll weißer
Schneckenschalen
Will ich sammeln und sie
In Form eines Herzens um
Meine Erinnerungen legen

Wie um das Grab des
Kleinen Vogels im Garten.

(© Gerhard Rombach)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Rombach.



Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt

Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt
Und Winter sich über die Zeit stellt,
Wenn wir im Dunkel wandern
Und Einsamkeit uns von allem trennt.

Keiner ist weise, der nicht die Geduld kennt.
Alles braucht Stille, braucht Zeit,
Braucht Vertrauen in das Leise der Welt,
In das Wachstum jeder dunklen Zeit.

(© Monika Minder)


schwarze Schrift auf weissem Hintergrund mit Gedicht

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Es wäre leicht

Es wäre leicht, ich könnte fliegen
wie ein kleiner Schmetterling
und auf schönen Blumen wiegen.
Ja, fliegen, und es würde leicht
wie ein kleiner Wind im Frühling
und mit den Bäumen baumeln, vielleicht.

(© M.B. Hermann)

Was wir haben

Was wir haben, wollen wir nicht teilen,
was wir teilen können, brauchen wir nicht.
Was wir sind, wollen wir nicht bleiben,
wo wir hinwollen, kommen wir nie an.
Was wir suchen, wollen wir nicht finden,
was wir finden können, suchen wir nicht.
Was wir sind, wollen wir nicht schätzen,
was wir leben, wollen wir nicht sterben.

(© Monika Minder)

Nach einer Idee von Thomas Brasch; "Was ich habe, will ich nicht verlieren".


Blauer Himmel mit Wolken und Spruch

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Bild-Text

Zum Werden, was wir sind, fehlt stetig ein bisschen mehr Zeit.

(© Monika Minder)

Zweige

Durch volle wie durch karge Zweige
ein feines Lüftchen zieht,
summend von seiner Geige
hüpft ein Liebeslied.

Wo solch ein Singen
sich ins Herz küsst,
mag jede Seele klingen,
auch wenn es Winter ist.

(© Hanna Schnyders)

Was staun ich nur

Was staun ich nur,
wenn Blüten träumen
und Blumen
sich wie grosse Augen freuen.

Wenn Vögel raufen
und Stimmen
sich liebe Grüsse bringen.

Wenn die Erde sich entzweit
und aus dem Nichts
sich eine neue Welt erbricht.

Was staun ich nur!

(© Monika Minder)

> mehr Frühlings-Gedichte

Liebe Mutter

So gerne möchte ich dir Liebes schenken
Und schöne frohe Tage.
Deine Liebe, deine treue Weise
Sie hat so vieles still getragen.

Einen Himmel voller Sonnenschein
Soll dir im Herzen leuchten
Wie mein Glück dein Kind zu sein -
Nichts Schöneres konntest du mir schenken.

(© Monika Minder)


Gräser im Abendlicht

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Bild-Text

Erinnerungen wachsen,
Wünsche erhalten einen Hauch
von Leichtigkeit, wie alles,
was wir gehen lassen.

(© Beat Jan)

Lob der Frauen

Durch Lächeln und durch Winken,
in Furcht und Scham zurück
Gewandt das holde Antlitz,
mit schlauem Seitenblick,
Mit Worten vielfach tändelnd,
halb Zorn, halb Liebes-Scherz -
So fesseln ja die Frauen,
die holden, unser Herz.

Das Winken ihres Auges,
geziert mit hoher Brau',
Der Liebesschmerz, das Lächeln
auf schöner Wangen Au',
Der stolze Schritt des Ganges,
die Ruhe hoch und hehr,
Das ist der Frauen Zierde,
das ist der Frauen Wehr.

Empor die sanften Blicke
und erdenwärts gesenkt,
Vor Scham und Furcht sich schliessend,
von Lieb' und Lust gelenkt.
Und nun das holde Antlitz
mit Augen schnell und klar,
Wie um den Lotos surrend
der Bienen muntre Schaar.

Das Antlitz mondscheinglänzend,
im Blicke süssen Harm,
Das Gold hell überstrahlend
ihr Haar wie Bienenschwarm.
Im Antlitz dieses Lächeln,
das Auge, schnell und klar,
Der Schmuck der süssen Worte
so lieblich und so wahr.

Im Gang gleich schlanken Zweigen,
o gibt es Schön'res, sagt!
Als eine Jungfrau-Blume,
die aus der Knospe ragt?
Wen lieb' ich gleich den Holden
mit dem Gazellenaug',
Was mehr als ihre Stimme,
als ihres Mundes Hauch,

Als ihre süssen Lippen,
als ihres Körpers Pracht,
Was übt wohl grössern Zauber,
als kräft'ger Jugend Macht?
Am Fuss, am Arm, am Gürtel
klingt Silberglockenklang
Ihr, die die stolzen Schwäne
besiegt durch ihren Gang.

Mit ihren Augen schüchtern
und der Gazelle gleich,
Erobert sie durch Blicke
nicht jedes Herzens Reich?
Ihr schlanker Leib, der holde,
am Sandelstaub sich lezt,
Die Perlenkränze zittern
am Busen, goldbesetzt.

Der Lotosfuss gleich Schwänen
vom Ringen hell erklingt,
Ist Einer auf der Erde,
den diese nicht bezwingt?
Wie töricht sind die Dichter,
die Jungfrau'n "schwach" genannt -
Sind nicht durch ihre Winke,
durch ihre Lieb' gebannt.

(Bhartrihari, 6.- 7. Jh., indischer Lyriker)

Übersetzt Anton Eduard Wollheim da Fonseca, 1810-1884.


Margerite mit lila Hintergrund

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Bild-Text

Alles hat seine Zeit:
Winter und Sommer,
Herbst und Frühling,
Jugend und Alter,
Wirken und Ruhen.

(Johann Gottfried Herder, 1744-1803)

Mehr Zeit für Träume

Ich weiss, es gibt sehr schlimme Tage,
an diesen stellt das Leben seine Fragen.
Sie möchten dir vor allem eines sagen:
Nimm dir mehr Zeit für dich und deine Träume,
für Wünsche und für Lebensräume.

(© Monika Minder)

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Lebewohl

Es trennen Feld und Berg und Bäche
Mich bald von Dir, wenn ich nun fort,
Ob ich zu Dir auch zärtlich spreche,
Du sagst zur Antwort mir kein Wort.
Du selbst mir, wenn der Abend dunkelt,
Wo sonst mich Deine Näh entzückt'!
Und ach, wenn früh der Morgen funkelt -
Wo bleibt Dein Gruss, der mich beglückt'?

Sag' nicht, ich könne Dich vergessen,
Das Wort - Du glaubst es selber nicht!
Wohl tausendmal hast Du ermessen,
Was mich durchdringt, was aus mir spricht.
Tand liess ich, Leichtsinn, Lust der Sinne,
Seit Du zogst in mein Herz hinein:
Mir lebt die Welt in unsrer Minne,
Sie ist mir bloss Dein Wiederschein!

Dein Bild scheint mir, wo Sonnen lohen,
Dein Wort des Baches Murmeln sacht,
Am Firmament, dem hehren, hohen,
Deut'st Du mir Rätsel in der Nacht.
Was Erd' und Himmel nur zu eigen
An Herrlichem, ich seh's in Dir,
Dein Aug' glänzt mir wie Sternenreigen,
Gleich Lilien scheint Dein Busen mir!

Und trennt uns auch des Raumes Weite,
Wir bleiben uns doch ewig nah,
Du sitzt zwar nicht an meiner Seite,
Doch in ihr bist Du ewig da.
Ja, in der Linken, dort erglühet
Ein Herz und in ihm wohnest Du:
Wo solches hehre Glück erblühet,
Schliesst man das Tor den Andern zu.

Wie dringen Deine edlen, bleichen,
Geliebten Züge in mein Herz!
Die Lust muss Himmelsfreuden gleichen,
Doch - irdisch ist der Trennung Schmerz!
In meinem Ohr erklingt's von süssen
Gesängen, die Dein Odem haucht,
Noch einmal lass mich jetzt Dich küssen:
Ein Kuss in Weh und Glut getaucht!

Leb' wohl! Bleib' treu! Wie jäh Verderben
Packt's mich, dass Du nicht ewig treu!
Bleib' treu! Die Stunde müsst' ich sterben,
Wo andre Lieb' Du fühltest neu!
Du Morgenstern in meinem Leben,
Mein bessres Ich, mein süss Idol,
Du höchstes Ziel für heisses Streben!
Geliebtes Weib, leb' wohl, leb' wohl!

(Esaias Tegner 1782-1846, schwedischer Lyriker)

In der Übersetzung von Edmund Lobedanz

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Tropfen glitzern

Tropfen glitzern durch den Raum
Aprilregen, Morgentau
Lauer Wind kommt dir entgegen.

Das Wetter macht ihm alle Ehre
Mal Sonne, mal Wind
Und dann wieder Regen.
In einer Pfütze spielt ein Kind.

Ein leichtes Lächeln stimmt dich heiter
Noch wühlt Sturm in deinem Herzen
Du schreitest langsam weiter
Frühling geht nicht ohne Schmerzen.

(© Monika Minder)

Erfüllung

Wie selig nun die Tage fliehn,
Wie still die Nacht, wie still die Nacht,
Und übers Herz die Träume ziehn
In lichter Märchenpracht.

Ich weiß nichts mehr von Welt und Zeit,
Nur daß ich dein, nur daß ich dein,
Doch Tag und Nacht und Ewigkeit
Schließt dieses Wörtchen ein.

(Gustav Renner, 1866-1945, deutscher Erzähler, Dramatiker, Lyriker)

Manchmal

Manchmal
Verabrede ich mich mit einem Lied
Und spiele mit der Zukunft.
Ich lebe Abschied
Und schmück' mich mit Vernunft,
Denn keine Zeit währt ewig
Keine Blume, die nicht verblüht,
Und wenn der Anfang
Vom neuen Morgen
Mir um die Seele weht,
Dann weiss ich, dass ein Zauber
In jedem Schicksal steht.

(© Monika Minder)

Das Ende eines Sommertags

Weisse Birkenstämme
Langes Gras
Wiegend in der Dämmerung
Das Ende eines Sommertags.

Das Tischchen mit dem Wein
Süsse Silben
Einen Hauch lang nicht allein
Die Nacht zum Träumen milde.

(© Monika Minder)

So unverständlich

Als Kind versuchte ich stets wegzuhören
wenn die Erwachsenen sich stritten

Ich dachte dann an ferne Länder
an Helden und ihre wunderbaren Taten
Versuchte nicht zu hören
und nicht zu sehen wie die, 
die ich am meisten liebte
einander quälten
Ich konnte nicht verstehen dass
sie sich fremd geworden waren

Es war so unverständlich
so völlig unverständlich.

(© Gerhard Rombach)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung)

Ein Morgen

Ein erster Blick durchs Fenster am Morgen
Müde noch sind die Gesichter
Weit weg die Sorgen
Kinder hüpfen und kichern
Von irgendwoher klappert Geschirr
Lebendigkeit dringt in meine Seele
Ich nehme die Zeitung, den Kaffee
Bequeme Schuhe
Schreiben, arbeiten, verstehen
Freundlich sein und wieder gehen.
Was will man mehr?

(© Monika Minder)


Margerite in lila

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte ausgedruckt werden.

Bild-Text

Jeder Tag bringt uns das Glück eines neuen Anfangs.

(Ellen Hassmann Rohlandt)

Erster Schnee

Flocken, weisser Schnee,
den ich von oben herunterfallen seh.
Leise, sanft wie Watte
verteilt er sich auf grünen Matten.
Ein weisses Kleid, das alles jetzt erfüllt,
der kleinste Ast wird liebevoll verhüllt.

(© Monika Minder)

Kein Blümlein mehr

Kein Blümlein mehr, das uns erfreut,
kein Blättchen, das im Winde weint.
Keine Vögel weit und breit,
die Felder ringsum schon beschneit.

Doch bringt die karge Winterzeit
auch viele schöne Stunden.
Wir denken an die Weihnachtszeit
mit ihren grossen Wundern.

So mag es draussen noch so schneien
wir wärmen uns in Liebe.
Die grossen und die Kleinen
wünschen sich vor allem Frieden.

(© Monika Minder)

Flüchtig ist die Zeit

Flüchtig ist die Zeit
Lass sie bloss nicht fliehen
Lass die Stunden deine sein
Und vom Glück dich ziehen.

Flüchtig sind die Tag
Lass dich bloss nicht stören.
Hör nicht auf mit Werden und mit Fragen
Und mit gut und gerne hinzuhören.

(© Monika Minder)

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klassische gemeinfreie

Unbekannte Gedichte

Sie liebten sich so zärtlich

Sie liebten sich so zärtlich
Wohl manches liebe Jahr;
Sie litten füreinander
Und seufzten immerdar -
Doch mieden sie sich wie Feinde,
An jedem dritten Orte
Kalt waren ihre Mienen,
Kurz waren ihre Worte.
Sie mieden sich und litten
In stolzem Schweigen - kaum
Dass Einem das Bild des Andern
Einmal erschien im Traum.
Da kam der Tod - sie mussten
Sich auch im Tode trennen,
Und konnten in jener Welt
Sich gar nicht wiedererkennen.

(Michail Lermontow, 1814-1841, russischer Dichter)

In der Übersetzung von Friedrich Bodenstedt.

Er hat mein Herz

Er hat mein Herz, ich hab das Seine,
Er machet daß mein Wille sich
Ganz mit der höchsten Lieb' vereine,
Der Wechsel ist recht wunderlich;
Sein Herz und meines sind so angenehm vermenget,
Daß eins am andern schön, fest, unzertrennlich hänget.

(Jeanne Marie Guyon, 1648-1717, französische Dichterin und Mystikerin)

Das Schöne

Ich hörte einen Lautenton
In kühlen Waldesgründen
Und schlich ihm nach - er war entfloh'n,
Ich konnt' ihn nirgends finden.

Da sah ich eine Blum' am Bach
In Himmelsbläue stehen,
Das Blümlein wollt' ich brechen, ach!
Es war nicht mehr zu sehen!

Und traurig ging ich weiter fort,
Und weinte helle Thränen,
Und suchte da und suchte dort,
Und immer wuchs mein Sehnen.

Ein Mägdlein kam, im Abendglanz
Wie ich's noch nie gefunden,
Das Blümlein stand in ihrem Kranz,
Das mir am Bach entschwunden;

Sie trug die Laute in dem Arm,
Die mir so süß geklungen:
Es wurde mir das Herz so warm,
Das erst der Gram bezwungen.

Sie sprach zu mir: Ich will dein Glück
Dir freudig offenbaren!
Das Schöne nimmt der Augenblick,
Nur Liebe kann's bewahren.

(Aloys Schreiber, 1761-1841, deutscher Lehrer und Professor der Ästhetik, Hofhistoriker, Schriftsteller und Reisebuchautor)

Liebe

Wer kann nennen,
Was sich nicht nennen läßt,
Wer bekennen,
Was unser Sinn nicht faßt,
Was göttlich in uns hallt,
Was sehnend uns durchwallt,
Die heiligen Triebe
Der allumfassenden Liebe,
Die du im Herzen hast?

(Reinhard Johannes Sorge, 1892-1916, deutscher Schriftsteller)

Stille Trauer

Das war für mich ein Todestag,
Da du mich hast verlassen,
's ist lange her – schon treibt der Wind
Das Herbstlaub durch die Gassen.

Schon glimmt an deinem Herd so traut
Das stille Winterfeuer,
Doch über meiner Seele liegt
Noch heut' der schwarze Schleier.

Und in verwaisten Nächten oft
Durchrieselt mich ein Schauer, -
Das Trauerjahr ist längst zu End',
Wann endet wohl die Trauer?

(Karl Stieler 1842-1885, deutscher Dichter)

Ruhe

Vom grünen Ufer schau' ich hinunter;
Wie träge schlummert die breite Flut.
Der Wind steht stille, der sonst so munter;
Nur Schweigen ringsum, die Welle ruht.

Gefühllos Alles vor meinen Blicken,
Nichts will sich rühren dort im Geäst.
Die Blätter schlafen und träumen und nicken,
Der Vogel schlummert im kleinen Nest.

O Fluch dem matten, dem trägen Frieden!
So heule, Sturm, doch mit wilder Lust!
Uns sei Orkan nur und Flut beschieden,
Der öden Weite und meiner Brust!

(Theodor Serbanescu, 1839-1901, rumänischer Dichter)

Das Schöne

Holt mir Blütentriebe,
Denn ich sterb' aus Liebe.

Überdeckt mich doch mit Blüten,
Dass die Liebe nicht im Winde
Entschwinde;
Thut es; weiss ja doch ein Jeder,
Dass wie Blütenduft zerstiebe
Die Liebe.

Sorget, dass ich bald als Bahrtuch
Lilien und Jasmin erwerbe;
Ich sterbe;
Fragt ihr mich: Woran? - Es wollte,
Dass kein Hoffen mir verbliebe,
Die Liebe.

(Maria do Ceo, 1658-1753, portugiesische Dichterin)

Übersetzt von Wilhelm Storck, 1829-1905.

Frühlingstrauer

Frühling regt die sonn'gen Schwingen -
Winter bleibt's in meiner Brust!
Ach, in meine Seele dringen
Nicht die Klänge froher Lust!

Stand ein Stern am Himmelsbogen
Ueber meines Hauses Dach.
Doch nun ist er fortgezogen
Und ich seufz' ihm ewig nach.

Meiner Liebe Stern! verglommen
Ist dein stillbeglückend Licht,
Und des Frühlings Blumen frommen
Ohne deinen Glanz mir nicht!

Vöglein in den Blüthenhecken,
Sag', was singst so laut denn du?
Kannst ja doch mein Lieb nicht wecken,
Aus der tiefen Grabesruh'!

Schwing' dich über Thal und Hügel
Hin zu ihrer moos'gen Gruft,
Trag' ihr auf dem weichen Flügel
Meine Klage durch die Luft.

Sag' ihr, dass im weiten Raume
Der erwachten Frühlingswelt
Meines Lebens jungem Baume
Bald das letzte Blatt entfällt.

(Johann August Mettlerkamp 1810-1859, deutscher Dichter)

Selige Heimkehr

O, dein und mein sind alle großen Dinge,
Was mein allein blieb, spür ich kaum.
Was gilt, gilt dich. Ich kehre heim, ich schwinge
Groß und erlöst in unserem Weltenraum.
Geschehnis welkt in Kinderewigkeiten.
Horch, alle Uhren schlagen unsere Zeit!
Wir sind in Wäldern, Wolken, Jahreszeiten
Verliebte Sommerflocke Ewigkeit.
Schwarzgläsern hockt die Stadt im Heute-Kerker,
Wir huschen kindhaft über Abgrund hin.
Verzweiflung wispert - und wir wissen stärker:
Erlösung ist die Liebe, Liebe ist der Sinn.

(Emil Alphons Rheinhardt, 1889-1945, österreichischer Lyriker)

Frühlingsstimmung

Wenn Frühlingswärme mit dem linden Weste,
Der kosend um erwachte Knospen webt,
Die Brust der jungen Erde schwellend hebt,
Verschwenderisch, als reichbeschenkte Gäste,
Lädt sie uns ein zu ihrem Liebesfeste.

Und gläubig öffnet sich, an Hoffnung reich,
Die Seele, dem erblühten Baume gleich,
Der rosig streckt zum Himmel seine Äste.

Dir gilt mein Liebesfest! Du bist die Sonne,
Ein Baum bin ich, der ganz in Knospen glüht
Und überschwillt in des Erblühens Wonne,
Um in der Liebe Licht sich einzutauchen,
Das lebensspendend dir im Auge sprüht,
Wenn Deine Lippen Frühlingswärme hauchen.

(Rosa Mayreder, 1858-1938, österreichische Schriftstellerin)

Das einzige Lied

Es rauscht ein Lied so hoch empor,
Hinauf zu allen Sternen,
Klingt über Alpengletscher hin,
In alle Weltenfernen.

Es tönt so wunderbar und süss,
Hallt in den Bergen wieder,
Dringt bis zum weiten Meer hinaus,
Es ist das Lied der Lieder.

Ich möcht' es singen jeden Tag
In hundertfält'ger Weise,
Bald stürmisch, klagend, bittend heiss,
Dann wieder leis, ganz leise.

Es sangen's Viele wohl vor mir
Im ewig-neuen Triebe,
Das Hohelied voll Leid und Lust,
Das Lied von Lenz und Liebe!

(Eufemia von Adlersfeld-Ballestrem, 1854-1941, deutsche Schriftstellerin)

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klassische gemeinfreie

Bekannte Gedichte

Die Rose, die Lilje, die Taube, die Sonne

Die Rose, die Lilje, die Taube, die Sonne,
Die liebt ich einst alle in Liebeswonne.
Ich lieb sie nicht mehr, ich liebe alleine
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine;
Sie selber, aller Liebe Bronne,
Ist Rose und Lilje und Taube und Sonne.

(Heinrich Heine, 1797-1856, deutscher Dichter, Schriftsteller)



Getrennter Liebender Gebet zueinander

Komm auch heute zu mir
bleibe auch heute bei mir.
Begleite jeden meiner Schritte
heilige mir jeden Schritt.
Hilf mir, daß ich nicht in Stricke
falle noch strauchle.
Hilf mir stark und schön bleiben,
bis ich dich nächsten Morgen
so wieder bitte.
Durchdringe mich ganz mit dem Licht,
das du bist.
Wohne in mir wie das Licht in der Luft.
Auf daß ich ganz dein sei -
Auf daß du ganz mein seist
auch diesen Tag.

(Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Die zarte Knospe

Die zarte Knospe schwankte im Mondschein.
Da rollte Sonne auf. Nun sprang der Kelch
Der Glut entgegen, und es kochten Säfte
Und strömte Duft. Als Abend niederkam,
Umfing in Winden eine andre Zartheit
Reifer und tiefer glückliches Gewächs.

(Reinhard Johannes Sorge, 1892-1916, deutscher Schriftsteller)

Du bist wie eine Blume

Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt dir legen sollt,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.

(Heinrich Heine, 1797-1856, deutscher Dichter, Schrifsteller)

An der Brücke stand

An der Brücke stand
jüngst ich in brauner Nacht.
Fernher kam Gesang:
goldener Tropfen quoll's
über die zitternde Fläche weg.
Gondeln, Lichter, Musik -
trunken schwamm's in die Dämmerung hinaus ...

Meine Seele, ein Saitenspiel,
sang sich, unsichtbar berührt,
heimlich ein Gondellied dazu,
zitternd vor bunter Seligkeit.
- Hörte Jemand ihr zu? ...

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Dichter und Philosoph)

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Worte sind der Seele Bild

Worte sind der Seele Bild -
Nicht ein Bild! Sie sind ein Schatten!
Sagen herbe, deuten mild,
Was wir haben, was wir hatten. -
Was wir hatten, wo ist's hin?
Und was ists denn, was wir haben? -
Nun, wir sprechen! Rasch im Fliehn
Haschen wir des Lebens Gaben.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter)

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Stilles Glück

Wir sitzen am Tisch beim Lampenschein
Und sehn in dasselbe Buch hinein;
Und Wange an Wange und Hand in Hand,
Eine stille Zärtlichkeit uns umspannt,
Ich fühle ruhig dein Herzchen pochen:
Eine Stunde schon hat keines gesprochen,
Und keins dem andern ins Auge geblickt.
Wir haben die Wünsche schlafen geschickt.

(Hugo Saulus, 1866-1929, Schriftsteller)

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süsse in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke 1875-1926, deutscher Lyriker)

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Naturszene

Das Wasser rinnt vom Felsgestein
Und furcht die moosge Bank,
Die Gräser, hellgrün, schmal und klein,
Sie stehn umher und saugens ein,
Gesättigt ohne Dank.
Und an die Blumen unterm Grün,
Wie Bürgerstöchter stolz,
In blau und rot und goldner Tracht,
Hat sich der Schmetterling gemacht;
Der saugt und küsst und schaukelt sich,
Und fliegt zuletzt davon,
So achtlos, dass am nächsten Tag
Er kaum noch mehr erkennen mag,
Wo er genossen schon.
Und drüber rauscht der Baum, als ob
Nichts unter ihm geschäh,
Nach rückwärts strebt der Fels empor,
Schaut gradaus in die Höh.
Die Wolken aber allzuhöchst
Ziehn hin mit Sturmsgewalt,
Sie weilen nicht, sie säumen nicht,
Rasch wechselnd die Gestalt.
Und durch das All voll Eigensucht
Geh ich mit finstrer Brust,
Vor dem genossner Treu und Lieb
Halb wie im Traum bewusst.

(Franz Grillparzer, 1791-1872, österreichischer Schriftsteller)

Die Spätrose

Blühst du jetzt erst holde Rose,
deine Zeit, Kind, ist dahin,
Hörst du nicht des Sturms Getose,
siehst du nicht die Vögel ziehn,
Siehst du nicht die kahlen Gänge,
von dem Winter abgestreift,
sterbend schläft der Schwestern Menge,
und nichts blühet mehr und reift.

Und du treibst noch frische Blüten,
trotzest der allmächtgen Zeit,
Kämpfest mit des Winters Wüten,
ach, zu ungleich ist der Streit.
Rastlos geht der Drang der Zeiten,
wer entgegensteht, wird Staub,
über seine Asche schreiten
fühllos sie zu neuem Raub.

Als noch aus azurnen Lüften
Phöbus seine Strahlen schoss,
als, umweht von süssen Düften,
sich der Lilie Kelch entschloss.

(Franz Grillparzer 1791-1872, österreichischer Schriftsteller)

Empfehlung > Rosensprüche und Gedichte mit Rosenbildern

Juli

Klingt im Wind ein Wiegenlied,
Sonne warm herniedersieht,
Seine Ähren senkt das Korn,
Rote Beere schwillt am Dorn,
Schwer von Segen ist die Flur -
Junge Frau, was sinnst du nur?

(Theodor Storm 1817-1888, deutscher Schriftsteller, Lyriker)

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