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Frühlingsgedichte

Schöne und kurze, klassische und moderne Gedichte rund um die Frühlingszeit,
sowie Bildersprüche für Karten, gute Links-, Bücher- und Geschenk-Tipps.


Der Frühling weiss es

Weiss wie Schnee
leuchten die Blüten der Kirschbäume.
Nichts ist mehr leer -
nur grosses Erfreuen.

Falter flattern lieblich umher,
Blumen wiegen am Weg.
Verflogen ist, was gestern noch schwer.
Der Frühling zeigt, wie Leben geht.

(© Monika Minder)




Maya

Die Bienchen sehen alle aus,
als wenn sie Maya hiessen.
Sie summen fleissig um das Haus
und schauen, ob die Blümchen spriessen.

(© Monika Minder)




Wenn die Blätter grünlich werden

Wenn die Blätter grünlich werden
Und ein lauer Wind sie spielt,
Stärker strahlt auf Erden
Ein helles Lichtgefild,
Vernehmen auch die Herzen wieder
Den Wechsel der ewigen Wende.
Blumen und Lieder
Legt der Frühling sanft in deine Hände.

(© Monika Minder)


Frühlingsbild mit kurzem Spruch

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.




Weitere Frühlingsgedichte
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Die Kätzchen schlagen aus


Der letzte Schnee ist geflohen
Die Kätzchen schlagen aus.
Nichts hat der Wind befohlen
Flüstre deine Seele aus dem Haus.

(© Monika Minder)




In jedem Anfang

In jedem Anfang
Liebt sich ein neues Leben,
Lebt der Hang
Zum Leben und zum Sterben.

An jedem neuen Morgen
Wird Zeit zur Gegenwart,
Was am Anfang noch verborgen,
Wird in deinen Möglichkeiten offenbart.

(© Monika Minder)




Lenzsymptome sind erwacht

Jetzt entdeckt die Erde den Himmel wieder
Und säuselt ihm von Lustbarkeiten.
Dieser singt ihr heitre Lieder
Und brummt von Kostbarkeiten.

Lenzsymptome sind erwacht
Natur und Mensch sind in der Brunst.
Sogar die Katze lacht
Und wirbt um ihre Gunst.

(© Monika Minder)




Tauch in neue Düfte ein

Tauch in neue Düfte ein
Der Lenz zieht seine Bahnen.
Höre, wie die Vögel schrein
Und fröhlich durch den Himmel fahren.

(© Monika Minder)




Nach Frühling dürstet meine Seele

Nach Frühling dürstet meine Seele
Sie möchte fliegen mit dem Sinn
Wie Knospen neue Orte sehen
Und blühen bis zum Himmel hin.

(© Monika Minder)


Frühlingsbild mit Spruch

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke (Karten, Mails) gratis genutzt werden.



Frühlingsgedichte für Kinder
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Endlich


Frühling bringt den blauen Himmel
Und fleissige Bienchen summen.
Es herrscht ein buntes Gewimmel,
Auf die Wiese gehn wir uns jetzt tummeln.

(© Monika Minder)




Wie ist der Frühling froh

Und plötzlich singen sie wieder
Die Vögel, ihre schönsten Lieder.
Und da, ein Igel tänzelt herbei
Schnuppert an einem Zweiglein.

Und plötzlich scheint alles aufgewacht
Sieh dort, eine Hummel lacht.
Sogar die gelben Blümlein wackeln mit dem Po
Hurra, wie ist der Frühling froh.

(© Monika Minder)




Kurt der Käfer

Kurt der Käfer hat sehr viel zu tun
Es summt und brummt
Und auf der Wiese gackert frech ein Huhn.

(© Monika Minder)




Ein Schmetterling kommt

Ein Schmetterling kommt über den Hügel
Flattert sanft mit seinen Flügeln.
Sucht ein Blümchen fein
Auf das er sich ein wenig setzen kann.

(© Monika Minder)




Im Frühling

Im Frühling summt der Wind
Das weiss doch jedes Kind
Das Gras wird grün
Die Blumen bunt
Und wenn dann noch das Bienchen brummt
Dann wird die Welt ganz kunterbunt.

(© Monika Minder)




Wandern

Wir wandern in der Frühlingszeit
Und tanzen Ringelreihen.
Es blüht die ganze Welt
Und keiner ist alleine.

(© Monika Minder)




Es summte ein kleines Bienchen

Es summte ein kleines Bienchen
direkt auf ein blühendes Blümchen.
Dort naschte es süssen Nektar,
dem Blümchen gefiel das.

(© Monika Minder)





Bekannte und klassische Frühlingsgedichte
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Verflogene Sehnsucht


Die Frühlingsnacht naht lind und lau
Durch träumende Gelände.
Wie süßer Atem einer Frau
So lösungsmild, so zart, so lau
Sind ihre weichen Hände.

Die tragen Deine Sehnsucht fort,
Du fühlst sie Dir entschwinden ...
Nun weißt Du nicht ihr Ziel und Wort,
Suchst Deine Sehnsucht fort und fort
Und kannst sie nimmer finden ...

(Stefan Zweig 1881-1942, österreichischer Schriftsteller)




Frühling

Wie soll mein Herz den Frühling überstehn,
wenn sonnentrunken wieder rings auf Erden
die Knospe schwillt in ahnungsvollem Werden
und tausend Wünsche durch die Täler gehn ...
Wie soll mein Herz den Frühling überstehn!

Den Frühling, den auch du so sehr geliebt,
wenn, wo ein Herz um deines fast vergangen,
zwei Augen leuchtend gross an dir gehangen,
ein Lippenpaar, das immer gibt und gibt.
Wie hat dein Herz den Frühling dann geliebt! -

Und wieder wird's von Tal zu Tale wehn,
dieselbe liebeselge Frühlingsfeier,
dann stehn die Birken keusch im Hochzeitsschleier,
und durch die Nächte wird ein Flüstern gehn -
Wie soll mein Herz den Frühling überstehn!

(Ilse von Stach 1879-1941, deutsche Schriftstellerin)




Frühlingssonne

Frühlingssonne tritt mit Funken
Aus den Wolken; Märzluft weht.
Tief am Berg, im Wald, dem dunkeln,
Und am Strom der Schnee zergeht.
Veilchendüfte, Lerchenschall,
Glanz und Jubel überall.
O wie wonnig,
O wie sonnig,
Wenn der Frühling aufersteht!

Möchte nun ein Vogel werden,
In den Himmel fliegen ein,
Und doch von dem Glanz der Erden
Kann ich gar nicht mich befrein.
O mein Schatz, so anmutreich,
Erd' und Himmel mir zugleich,
Stern und Sonne,
Qual und Wonne,
Könnt' ich nunmehr bei Dir sein!

(Julius Rodenberg 1831-1914)




Schlehenblüt und wilde Rose

Schlehenblüt' und wilde Rose
Hab' ich mir im Wald gepflückt,
Und dazu mit frischem Moose
Liebster Schatz, Dein Bild geschmückt.

Alle Tag' mit jungen Blüten
Herzgeliebte schmück' ich Dich;
Frühling muss die Liebe hüten,
Und die Liebe hütet mich.

Immer, will es Frühling werden,
Fängt die Erde an zu blühn;
Und so lang es grünt auf Erden,
Bleibt auch meine Liebe grün.

(Julius Rodenberg 1831-1914, deutscher Journalist, Schriftsteller)




Zur Osterzeit

Ist das ein Ostern! - Schnee und Eis
hielt noch die Erde fest umfangen;
frostschauernd sind am Weidenreis
die Palmenkätzchen aufgegangen.

Verstohlen durch den Wolkenflor
blitzt hie und da ein Sonnenfunken -
es war, als sei im Weihnachtstraum
die schlummermüde Welt versunken.

Es war, als sollten nimmermehr
ins blaue Meer die Segel gehen, -
im Park ertönen Finkenschlag,
und Veilchenduft das Tal durchwehen. -

Und dennoch, Seele, sei gewiss:
Wie eng sich auch die Fesseln schlingen,
es wird Lenz, das Sonnenkind,
dem Schoss der Erde sich entringen.

Dann sinkt dahin wie Nebelflor
auch all dein Wein und deine Sorgen,
und veilchenäugig lacht dich an
ein goldner Auferstehungsmorgen! -

(Clara Müller-Jahnke 1860-1905, deutsche Dichterin, Journalistin)




Frühling übers Jahr

Das Beet, schon lockert sich's in die Höh',
Da wanken Glöckchen so weiss wie Schnee;
Safran entfaltet gewalt'ge Glut,
Smaragden keimt es und keimt wie Blut.
Primeln stolzieren so naseweiss,
Schalkhafte Veilchen versteckt mit Fleiss;
Was auch noch alles da regt und webt,
Genug, der Frühling er wirkt und lebt.

Doch was im Garten am reichsten blüht,
Das ist des Liebchens lieblich Gemüt.
Da glühen Blicke mir immerfort,
erregend Liedchen erheiternd Wort;
Ein immer offen, ein Blütenherz,
Im Ernste freundlich und rein im Scherz.
Wenn Ros' und Lilie der Sommer bringt,
Er doch vergebens mit Liebchen ringt.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter)




Frühlingsregen

Regne, regne Frühlingsregen,
Weine durch die stille Nacht!
Schlummer liegt auf allen Wegen,
Nur dein treuer Dichter wacht ...

Lauscht dem leisen warmen Rinnen
Aus dem dunklen Himmelsdom,
Und es löst in ihm tiefdrinnen
Selber sich ein heisser Strom,

Lässt sich halten nicht und hegen
quillt heraus in sanfter Macht ...
Ahndevoll auf stillen Wegen
Geht der Frühling durch die Nacht.

(Christian Morgenstern 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller)




Ein Frühlingstag

Die Leute schnuppern in die Luft wie Hunde,
Die dieses Frühlingstages Ruch erspüren wollen.
Die Sonne steigt sehr langsam aus dem Grunde
Der schwarzen Wolken, wie ein Bergmann aus dem Stollen.
Und aus den Menschen zieht sie einen Schatten,
Verzerrt sind Kopf und Rumpf und Flanken...
So kriechen unsre heiligsten Gedanken
Vor uns am Boden, die das Licht doch hatten.

(Klabund 1890-1928, deutscher Schriftsteller)




Die Blütenfee

Maien auf den Bäumen, Sträusschen in dem Hag.
Nach der Schmiede reitet Janko früh am Tag.
Blütenschneegestöber segnet seine Fahrt,
Lilien trägt des Rössleins Mähne, Schweif und Bart,
Lacht der muntre Knabe: "Sag' mir, Rösslein traut:
Bist bekränzt zur Hochzeit, doch wo bleibt die Braut?"

Horch, ein Pferdchen trippelt hinter ihm geschwind,
auf dem Pferdchen schaukelt ein holdselig Kind.
Solche kleine Fante nimmt man auf den Schoss,
auf die Schulter wirft er's spielend: Ei! wie gross!
Zappelnd schreit die Kleine: "Böser Bube du!
Weh! ich hab verloren meinen Lilienschuh."

Rückwärts sprengt er suchend ein geraumes Stück.
Wie er mit dem Schuhe eilends kam zurück,
an des Kindes Stelle sass die schönste Maid.
Da geschah dem Jungen süsses Herzeleid.
Flüsterte die Schöne: "Liebster Janko mein,
hab' ein kostbar Ringlein, strahlt wie Sonnenschein.
Bin dir hold gewogen, schenk' es dir zum Pfand,
Weh! ich hab's vergessen, badend an dem Strand."

Wie er mit dem Ringlein wiederkehrte: schau!
Hing gebückt im Sattel eine welke Frau.
Ihre Zunge stöhnte: "Janko! du mein Sohn,
Weh! ein Tröpfchen Wasser! Schnell! um Gotteslohn."

Wie er mit dem Wasser kam zum selben Ort,
war zu Staub und Asche Weib und Pferd verdorrt.

(Carl Spitteler 1845-1924, schweizer Dichter und Schriftsteller)




Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harventon.

Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

(Eduard Mörike 1804-1875, deutscher Lyriker)




Frühling

Das Fell der Erde schäumt in Wellen.
Aus Bäumen und aus Schollen quellen
des Frühlings Knospen auf wie Gischt. -
Dröhnt, Fluten, - zischt!
Schlagt an die Dünen meiner Brust!
Treibt Frühlingsgrün aus meinen dürren Hängen!
Macht Leid zu Lust
und meine Liebe zu Gesängen!

(Erich Mühsam 1878-1934, deutscher Schriftsteller)



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