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Gedanken-Zitate-Blog

Satirisch, witzig oder tiefgründig, hier gibt es Gedanken und Aphorismen, jeweils passend zur Jahreszeit oder der Stimmung der Autoren.

Ostern, Frühling und so...

7. März 2017

hellgelbe Tulpen auf Wiese

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Der Frühling hält uns jedes Jahr wieder aus.
So viel Verlass gibt es nur in der Natur.

(© Monika Minder)


Jetzt hat es auch den Osterhasen erwischt. Ein Virus der übelsten Sorte. Ähnlich dem Weihnachtsvirus. Ein einfacher Schokoladenhase und ein selbstgefärbtes Osterei reichen nicht mehr. Es müssen geradezu Geschenk-Events sein.

Die Frage nach dem Sinn ist im Werbe- und Konsum-Rummel längst untergegangen. Ostern findet vor allem in den Regalen der Supermärkte statt.

Nein, gegen Werbung und Konsumieren habe ich nichts. Das Mass von Paracelsus vor Augen. Nur dürfen wir nicht vergessen, was der Sinn dieser Festtage ist. Eine kleine Auferstehung wäre es schon, diesen Sinn wieder vermehrt in unser Denken und Leben zu integrieren.

Wir lassen uns von der Wirtschaft zu etwas machen, das wir nicht sind. Diese Anpassung ist bedenklich. Und ich frage mich, ob wir wirklich wissen, was Liebe ist.

Wie verstehe ich Ostern und Auferstehung? Sicher sehe ich keinen Leichnam lebendig werden. Vielleicht ganz simpel: gelebte Liebe kann immer wieder blühen. Der Frühling könnte es uns nicht besser zeigen.

Nur, was heisst das eigentlich und was ist Liebe? Bei der Frage nach der Liebe denken die meisten zuerst an die erotische Liebe, an Zuneigung, intensive Gefühle gegenüber einem anderen Menschen.

Liebe ist auch das Gute, das wir leben. Das Für- und Miteinander, das Teilen. Das Gerechte, wofür wir uns einsetzen. Das Gute sind auch die Ressourcen, die wir mitbekommen haben, also die Begabungen und Stärken. Ungenutzt verkümmern sie.

Nur wenn wir es leben, wenn wir es geben, in dem wir es in die Welt hinaustragen und teilen, können es andere sehen und spüren.

So wie Jesus das gemacht hat. Hätte er seinen Jüngern nicht von der Liebe, vom Guten erzählt und es ihnen vorgelebt, sie begeistert, hätten sie seine Vision nach seinem Tod nicht weiterleben können.

Auferstehung ist immer dort, wo wir das Gute leben und weiter tragen und weiter geben...

(© Beat Jan, 8. März 2017)

Jede Liebesgeschichte erzählt von Ostern.

(© Monika Minder)

> Ostersprüche

> Ostergedichte




Kalte Wintertage ...

29. Jan. 2017

Schneefeld mit Baumstamm

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder


Diese kalten mürrischen Wintertage gehen langsam zu Ende und die Sonne lacht uns in den Schnupfen. Wir ahnen den Frühling, und leicht kommt man in die Versuchung ein kurzgeärmeltes T-Shirt aus dem Schrank zu holen, den Frauen hinterher zu pfeifen und Freunde im Garten-Restaurant zu treffen.

Frühestens beim ersten Tritt aus der Haustüre bekommen wir's um die Ohren geschlagen. Die Bise lässt nicht nur die Nase weiterlaufen, sondern auch den Winter. Nur gerade an der Sonne steigen die Temperaturen über Null. Frühlingsklamotte also höchstens unter ganz dickem Pulli und Mantel.

Mit der Geduld müssen wir uns also noch ein Weilchen beschäftigen. Der Winter scheint sie zu brauchen. Jedenfalls macht uns die Natur das so vor und diese dürfen wir durchaus ernst nehmen.

Wie wenn er uns zwingen möchte, der Winter, dass wir nicht immer "herumfurzen", nicht immer ruhelos von A nach B und B nach A. Mal wieder alleine sein üben, zelebrieren, aushalten und so ganz zu sich kommen, und dann geht das mit dem Denken fast von alleine.

Einfach ausprobieren und spüren, wie die Kraft wieder in die Glieder und Hirnzellen strömt, wie die Ideen sprudeln und plötzlich Ziele sichtbar werden am Horizont...

(© M.B. Hermann)

Sich den Sinn für die Verhältnismässigkeit der Dinge zu bewahren und ihnen ihren Platz zuzubilligen, ohne den eigenen zu verlieren - im Welttheater ist dies das Geheimnis des Erfolges.

(Okakura Kakuzo, 1862-1913, japanischer Kunstwissenschaftler)

Neues Jahr - neues Glück

29. Dez. 2016

Sonne scheint durch Nebel

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder


Und alles wird neu, weil ich mir vornehme all das endlich umzusetzen, was ich längst umsetzen wollte. All die Strophen, die liegen geblieben sind, will ich endlich singen und die Bücher lesen, die längst gekauft sind, und überhaupt war da noch so viel.

Was war eigentlich vor dem digitalen Zeitalter? Das Geplärre mit dem ewig zu wenig Zeit haben gab es ja schon früher. Dabei wäre es so einfach.

Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wussten nicht, dass Zeit haben nichts anderes heisst, als keine Zeit für alles zu haben.

(Robert Musil 1880-1942, österreichischer Schriftsteller)

* * * HAPPY NEW YEAR * * *

(© Monika Minder)





Adventszeit

9. Dez. 2016

Kerze im Schnee

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


Kerzenwachs tropft ja heute nicht mehr in den Schnee, oder auf den Teppich, wie früher als ich Kind war. Und welches man nach Neujahr in stundenlanger Feinarbeit mit einem Messer wieder versuchte loszukratzen.

So etwas Echtes wie Schnee und Kerzenwachs sind vom Aussterben bedroht. Wie sollte bei elektrischen Kerzen Wachs ins Glück fallen können, wo sie vor allem an den Ressourcen nagen, diese Stromfresser.

Dass ich mich dieser Lichterleuchtereien jedes Jahr von neuem erfreue wie ein kleines Kind, gebe ich jetzt nur ungern zu. Irgendetwas Magisches muss es damit aber auf sich haben.

An den Lichtern allein kanns nicht liegen. Im Sommer oder in der Südsee hätten sie nicht dieselbe Wirkung. Vielleicht liegt es am Eintauchen in die eigene Weihnachtskindheit, in eine Zeit, die sich geborgen und friedlich anfühlte. Zu Hause sein, mit Freunden, bei Vertrautem...

Darüber so richtig nachgedacht haben wir schon lange nicht mehr. Wie sollten wir auch, wo wir immer so viel zu tun haben.

(© Monika Minder)

> Adventsgedichte und Sprüche

Novemberstimmung

9. Nov. 2016

Herbstblätter im ersten Schnee

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Das Trübe klopft an die Scheiben. Trostlos fallen ein paar Schneeflocken in den Regen und hüllen die noch leuchtenden Blätter ein. Bald werden alle in die Ewigkeit eingehen, und wir mit ihnen.

Wie trüb sich das Wetter auch zeigt, nicht nur die leuchtenden Blätter sind ein Lichtblick. Es gibt ja tolle Filme, geniale Musik, gute Bücher.... Nichts Schöneres als sich jetzt mit einer Tasse heissem Kakao vor die Glotze zu setzen. Liegen geht auch.

In der warmen Jahreszeit muss "Mensch" ja draussen sein. Was jetzt nicht so wahnsinnig schlimm ist, aber dass er so viel in der Welt herumfurzen muss. Wie wenn's jemand erfunden hätte. Zum Glück hat da auch jemand die kalte Jahreszeit erfunden, damit wir wieder zur Besinnung kommen können. Wenn das überhaupt noch möglich ist.

Wir sollten es vielleicht vermehrt den Katzen gleich tun. Schlafen, fressen, sich kraulen lassen, spielen ... .

Spielen zum Beispiel, soll für gross und klein gesund sein, sagen wichtige Leute. Und wir tun ja gerne das, was andere als "gesund" bezeichnen. Beim Spielen dürfen wir das ausnahmsweise glauben. Zumal verlieren lernen eine wichtige Lektion fürs Leben ist.

(© Monika Minder)





Erst unter Kuss und Spiel...

Erst unter Kuss und Spiel und Scherzen,
erkennst du ganz, was Leben heisst;
o lerne denken mit dem Herzen,
und lerne fühlen mit dem Geist.

(Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller, Erzähler)

Die Jahreszeiten...

26. Juli 2016

Gräserwiese im gelben Sommerlicht

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Des Jahres Mass füllen vier Zeiten aus..., schrieb John Keats, einer der bedeutensten Dichter der englischen Romantik. Und der Mensch, wie füllt er diese, oder müsste man sagen, seine Zeiten aus? Spriesst ihm im Frühling die Fantasie aus allen Löchern, spinnt er im Sommer nicht nur der Leichtigkeit, sondern auch nach der Erotik des Seins nach, "melanchiert" er im Herbst über die Süsse des Weines oder verpasste Lippen und sinniert im Winter über all das, was er wollte und seufz doch nicht tat?

Oder ist es vielleicht ganz anders und der heutige Mensch merkt von all diesen romantischen Stimmungen der Jahreszeiten nicht wirklich viel? Er ist ja sehr beschäftigt immer mit diesen allzeit bereiten technischen Geräten auf denen er täglich, stündlich, minütlich... Posts, News und so anderes Unnötiges kontrollieren muss.

Mmmh...

wenn er da nur ohne bleibende Schäden wieder raus kommt.

(© Monika Minder)

Was der Mensch braucht

Was der Mensch wirklich braucht, hat nicht mit Technik zu tun.

(© Monika Minder)

> mehr Zitate Mensch

Der Mensch muss...

14. Juli 2016

Margerite im Abendlicht

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt/ausgedruckt werden.


Der Mensch muss sich für alles "be-preisen" lassen: Er züchtet Hautzellen und andere, auch altmodische, Sachen wie Kaninchen und Bienchen. Studiert und gewinnt Preise und wird doch seltsam wenig weise.

Dem Menschen fehlts an fast nichts: Er kauft sich billig und kleidet sich willig in Wirtschaftskitsch, "be-newst" sich klug, wenn auch nur über dem Hut und denkt dabei nicht an Betrug.

So schlägt der Mensch in dieser Überfüllungsnot die schöne Zeit sich tot, unterjocht vom grossen Aussen pochts innen wie ein Specht vom Baume draussen.

Und würden die "Par-Zellen" im Innen so genutzt wie Aussen, wer weiss welche Wellen sich lausten. Denn wenn heute etwas wirklich grösser wird, dann leider nur des Menschen Gier.

(© Monika Minder)

Gier

Eine der schlimmsten Krankheiten der Menschheit ist die Gier nach "billig".

(© Monika Minder)

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