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Satirisch, witzig oder tiefgründig, hier gibt es Gedanken und Aphorismen, jeweils passend zur Jahreszeit oder der Stimmung der Autorin.

Neues Jahr - neues Glück

29. Dez. 2016

Sonne scheint durch Nebel

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden. > Nutzung Bilder


Und alles wird neu, weil ich mir vornehme all das endlich umzusetzen, was ich längst umsetzen wollte. All die Strophen, die liegen geblieben sind, will ich endlich singen und die Bücher lesen, die längst gekauft sind, und überhaupt war da noch so viel.

Was war eigentlich vor dem digitalen Zeitalter? Das Geplärre mit dem ewig zu wenig Zeit haben gab es ja schon früher. Dabei wäre es so einfach.

Sie litten alle unter der Angst, keine Zeit für alles zu haben, und wussten nicht, dass Zeit haben nichts anderes heisst, als keine Zeit für alles zu haben.

(Robert Musil 1880-1942, österreichischer Schriftsteller)

* * * HAPPY NEW YEAR * * *

(© Monika Minder)

> Silvester- und Neujahrssprüche

Adventszeit

9. Dez. 2016

Kerze im Schnee

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


Kerzenwachs tropft ja heute nicht mehr in den Schnee, oder auf den Teppich, wie früher als ich Kind war. Und welches man nach Neujahr in stundenlanger Feinarbeit mit einem Messer wieder versuchte loszukratzen.

So etwas Echtes wie Schnee und Kerzenwachs sind vom Aussterben bedroht. Wie sollte bei elektrischen Kerzen Wachs ins Glück fallen können, wo sie vor allem an den Ressourcen nagen, diese Stromfresser.

Dass ich mich dieser Lichterleuchtereien jedes Jahr von neuem erfreue wie ein kleines Kind, gebe ich jetzt nur ungern zu. Irgendetwas Magisches muss es damit aber auf sich haben.

An den Lichtern allein kanns nicht liegen. Im Sommer oder in der Südsee hätten sie nicht dieselbe Wirkung. Vielleicht liegt es am Eintauchen in die eigene Weihnachtskindheit, in eine Zeit, die sich geborgen und friedlich anfühlte. Zu Hause sein, mit Freunden, bei Vertrautem...

Darüber so richtig nachgedacht haben wir schon lange nicht mehr. Wie sollten wir auch, wo wir immer so viel zu tun haben.

(© Monika Minder)

> Adventsgedichte und Sprüche

Novemberstimmung

9. Nov. 2016

Herbstblätter im ersten Schnee

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt werden.


Das Trübe klopft an die Scheiben. Trostlos fallen ein paar Schneeflocken in den Regen und hüllen die noch leuchtenden Blätter ein. Bald werden alle in die Ewigkeit eingehen, und wir mit ihnen.

Wie trüb sich das Wetter auch zeigt, nicht nur die leuchtenden Blätter sind ein Lichtblick. Es gibt ja tolle Filme, geniale Musik, gute Bücher.... Nichts Schöneres als sich jetzt mit einer Tasse heissem Kakao vor die Glotze zu setzen. Liegen geht auch.

In der warmen Jahreszeit muss "Mensch" ja draussen sein. Was jetzt nicht so wahnsinnig schlimm ist, aber dass er so viel in der Welt herumfurzen muss. Wie wenn's jemand erfunden hätte. Zum Glück hat da auch jemand die kalte Jahreszeit erfunden, damit wir wieder zur Besinnung kommen können. Wenn das überhaupt noch möglich ist.

Wir sollten es vielleicht vermehrt den Katzen gleich tun. Schlafen, fressen, sich kraulen lassen, spielen ... .

Spielen zum Beispiel, soll für gross und klein gesund sein, sagen wichtige Leute. Und wir tun ja gerne das, was andere als "gesund" bezeichnen. Beim Spielen dürfen wir das ausnahmsweise glauben. Zumal verlieren lernen eine wichtige Lektion fürs Leben ist.

(© Monika Minder)





Erst unter Kuss und Spiel...

Erst unter Kuss und Spiel und Scherzen,
erkennst du ganz, was Leben heisst;
o lerne denken mit dem Herzen,
und lerne fühlen mit dem Geist.

(Theodor Fontane 1819-1898, deutscher Schriftsteller, Erzähler)

Die Jahreszeiten...

26. Juli 2016

Gräserwiese im gelben Sommerlicht

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


Des Jahres Mass füllen vier Zeiten aus..., schrieb John Keats, einer der bedeutensten Dichter der englischen Romantik. Und der Mensch, wie füllt er diese, oder müsste man sagen, seine Zeiten aus? Spriesst ihm im Frühling die Fantasie aus allen Löchern, spinnt er im Sommer nicht nur der Leichtigkeit, sondern auch nach der Erotik des Seins nach, "melanchiert" er im Herbst über die Süsse des Weines oder verpasste Lippen und sinniert im Winter über all das, was er wollte und seufz doch nicht tat?

Oder ist es vielleicht ganz anders und der heutige Mensch merkt von all diesen romantischen Stimmungen der Jahreszeiten nicht wirklich viel? Er ist ja sehr beschäftigt immer mit diesen allzeit bereiten technischen Geräten auf denen er täglich, stündlich, minütlich... Posts, News und so anderes Unnötiges kontrollieren muss.

Mmmh...

wenn er da nur ohne bleibende Schäden wieder raus kommt.

(© Monika Minder)





Was der Mensch braucht

Was der Mensch wirklich braucht, hat nicht mit Technik zu tun.

(© Monika Minder)

> mehr Zitate Mensch

Der Mensch muss...

14. Juli 2016

Margerite im Abendlicht

© Bild Monika Minder, darf für privat=offline (Karten, Mails) gratis genutzt/ausgedruckt werden.


Der Mensch muss sich für alles "be-preisen" lassen: Er züchtet Hautzellen und andere, auch altmodische, Sachen wie Kaninchen und Bienchen. Studiert und gewinnt Preise und wird doch seltsam wenig weise.

Dem Menschen fehlts an fast nichts: Er kauft sich billig und kleidet sich willig in Wirtschaftskitsch, "be-newst" sich klug, wenn auch nur über dem Hut und denkt dabei nicht an Betrug.

So schlägt der Mensch in dieser Überfüllungsnot die schöne Zeit sich tot, unterjocht vom grossen Aussen pochts innen wie ein Specht vom Baume draussen.

Und würden die "Par-Zellen" im Innen so genutzt wie Aussen, wer weiss welche Wellen sich lausten. Denn wenn heute etwas wirklich grösser wird, dann leider nur des Menschen Gier.

(© Monika Minder)





Gier

Eine der schlimmsten Krankheiten der Menschheit ist die Gier nach "billig".

(© Monika Minder)

> Zitate Wahrheit

Der Mensch möchte tätig sein

26. Mai 2016

Nebst gleichen, haben bekanntlich Menschen ganz unterschiedliche Begabungen und Interessen, so wie eine unterschiedliche Art, Dinge und Situationen zu sehen, zu spüren, zu interpretieren, zu verarbeiten... .

Unser Wirtschaftssystem, wo sich schon die "Lauten" unter Lauten nicht mehr verstehen, ist nicht für "Leise" gebaut. Wo doch gerade beim "Bauen" Sensibilität gefragt wäre.

Gierig immer mehr und mehr und höher und höher kann nicht die Antwort sein, um ein menschenwürdiges Dasein zu sichern, das allen gerecht wird.

Es reicht nicht Rückzugsräume und Fitnessbereiche zu schaffen für gestresste Menschen, wenn draussen die Welt weiter tobt und man so weitermacht wie immer.

Es reicht nicht, Parkanlagen in Städten zu bauen, solange die Welt drumherum weiter wächst.

Es reicht nicht, aufs Land wohnen zu gehen und dort jede verbliebene Grünfläche zu verbetonieren.

Es reicht nicht, aus Öko einen Markt zu machen, solange die Wirtschaft wächst und Soziales und Ökologisches nur Nebenbereiche sind.

Wie vieles andere ist alles nur Symptombekämpfung.

Was wir brauchen ist eine Regierung, die Probleme an der Ursache angeht, die nicht weiter auf Wachstum als vielmehr auf ein gesundes Miteinander setzt in dem Werte wieder zum Zug kommen und gelebt werden dürfen.

Werte wie Handwerk, kleine Betriebe, Nachhaltigkeit, Selbstversorgung..., Ideen, übersichtliche Systeme, mehr Unabhängigkeit ... Achtung von Kultur- und Landschaftsgut..., Achtung von unterschiedlichen Eigenschaften des Einzelnen....

Warum?

Weil diese Werte mit Aufgaben zu tun haben, die mehr Sinn machen als alles andere. Weil Aufgaben und Sinn Zufriedenheit schenken, auch und gerade weil damit tätig sein, Talente und Stärken einbringen..., eine Rolle spielen.

Wir haben Dörfer und Stadtbezirke aussterben lassen und mit dem ganzen Import von Billigwaren jede Menge Werte verloren.

Solange wir mit allem dieses kapitalistische System aufrechterhalten, werden Reiche reicher und Arme ärmer, Mittelschicht fällt ganz weg, die Umwelt und andere Länder werden weiter ausgenutzt und bekriegt, damit man sich Rohstoffe ergaunern kann... .

Wir zerstören damit nicht nur die Umwelt sondern auch unsere persönlichen Werte und die anderer Kulturen.

Und wir produzieren damit immer mehr Flüchtlinge. Denn es gibt Menschen, die mit Krieg, Korruption, Chemie..., Milliarden verdienen und kein Interesse daran haben, dies zu ändern.

Wer Charakter hat, wird nicht grösser, nur klüger, weil er an alle denkt.

(© M.B. Hermann)

> Zitate Leben

Trüb ist nicht gleich trüb

21. Okt. 2015

Wie schön es doch ist, wenn sich die Katze wieder aufs Sofa kringelt und uns mit ihrem Schnurren ihr Wohligsein verrät. Meine Vierbeiner genossen die warme Jahreszeit in vollen Zügen. Und in der Tat hatte man das Gefühl, in diesem Jahr war es besonders lange mild.

Umso schöner, wenn man sich jetzt in der dunklen Jahreszeit vermehrt nach innen wenden kann. Die Atmosphäre des Kerzenlichtes, die Abende in der Wolldecke mit einem guten Buch, einem Film oder interessanten Gesprächen... . Etwas mehr Rückzug kommt gerade recht. Sommer kann ja auch ganz schön anstrengend sein.

Der November gibt uns die Möglichkeit diese trübe Zeit als Schatz zu erkennen und ernst zu nehmen. Vielleicht haben wir nur verlernt nach innen zu gehen und uns mit uns selber zu beschäftigen. Mit unseren Gefühlen, Gedanken, Wünschen und Träumen. Weil das Angst machen kann.

Schon der im 17. Jahrhundert lebende französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal meinte:

"Alles Unheil kommt von einer einzigen Ursache, dass die Menschen nicht in Ruhe in ihrer Kammer sitzen können."

Unsere geschäftige Lebensart, die Technik, das materielle Denken, entfremden uns vor uns selber.

(© Monika Minder)

Manhmal sind wir unzufrieden

14. Juli 2015

Manchmal sind wir unzufrieden über das Leben, über dies und jenes. Manchmal sogar über das Wetter. Alles macht uns hässig, unruhig oder das Gegenteil, müde und schlapp.

Wir projizieren (übertragen) unseren Unmut auf andere Menschen oder auf Situationen und geben diesen der Schuld an unserer Stimmung. Damit lenken wir uns von uns selber ab. Was uns um wichtige Erkenntnisse bringt.

Wenn wir den Fokus bewusst auf uns richten, auf unsere Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse, Träume..., erhalten wir genug Informationen, um zu sehen, was uns eigentlich fehlt.

Oft geht es nicht einmal um materialle Bedürfnisse, sondern um Aufmerksamkeit, Respekt, gesehen werden, Liebe...

Uns selber besser wahrnehmen, damit wir sehen lernen, was wir für unser Leben brauchen, wohin es gehen soll und wie wir dies umsetzen können, ist schon ein guter Anfang. Ein Anfang, der heisst, ich übernehme Verantwortung für mein Leben.

(© Monika Minder)

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